Und tschüss! Lisa Bund flüchtet aus dem TV-Knast

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Weinend zieht Lisa Bund aus dem Container aus, ihre Mitbewohner trösten die Sängerin.

Region Rhein-Main – 71 Tage war sie abgeschnitten von der Außenwelt, am Montagabend ist Lisa Bund freiwillig aus dem Big-Brother-Haus ausgezogen. Zwar mit Schmerzen, dafür um einige Angebote reicher. Von Julia Renner

Schon seit Januar leidet sie unter Rückenschmerzen, erzählt Lisa Bund gegenüber dem EXTRA TIPP. „Dummerweise haben wir nie nach der Ursache gesucht.“ Im Haus seien die Schmerzen schlimmer geworden. Obwohl regelmäßig ein Arzt nach ihr geschaut habe. Jetzt steht fest: Bund hat eine Fehlstellung der Wirbelsäule, einige Muskeln sind verkürzt. In den Tagen vor dem Auszug seien die Tränen dann nur so gelaufen, sagt die 23-Jährige.

In den vergangenen Tagen ist Bund dann beim Arzt gewesen, geht jetzt zur Rückenschule und bekommt Massagen. „Mit sowas habe ich immer Pech“, sagt sie und spielt damit auf ihre Zeit im Dschungelcamp 2008 an. Auch damals musste sie aus gesundheitlichen Gründen abbrechen.

Streit unter Blondinen

Die Zeit bei Big Brother bereut sie trotz der Schmerzen nicht: „Ich habe mich im Haus neu wiedergefunden, ich bin ruhiger geworden“, sagt die Sängerin. Auch den Spaß am Kochen hat sie für sich entdeckt. „Ich will bald auch einige Kochkurse machen.“ Zunächst wird sie jedoch mit ihren Bands wieder proben. „Und einige Anfragen vom Fernsehen gibt es auch.“ Da sie sich momentan aber noch nicht fit fühle, müssten die Angebote noch etwas warten.

Lisa Bund will jetzt erstmal viel Zeit mit ihrer Familie und ihrem Freund Sharia verbringen. „Denn die habe ich am meisten vermisst.“ Die ganze Zeit über habe sie starkes Heimweh gehabt.

Nur eine Person will sie nicht unbedingt wiedersehen: Jasmin aus Bad Vilbel. Die war auch im Big-Brother-Haus, lästerte danach aber über Lisa: „Sie ist so falsch und hinterhältig. Ich bin so enttäuscht von ihr.“ Lisa findet dieses Verhalten schade.„Ich will aber nichts Schlechtes über sie sagen und das habe ich auch nie gemacht“, betont die Ex-DSDS-Teilnehmerin. Fest steht: „Ich weine ihr keine Träne nach.“

Sonst bekomme sie keine Kritik zu hören. Beim Einkaufen in der Stadt wurde sie in den vergangenen Tagen oft auf die Zeit bei Big Brother angesprochen: „Und die Leute reagieren alle positiv.“Sie selbst ist auch stolz auf sich: „Ich hätte nie damit gerechnet, dass ich so lange durchhalte.“ Nach 14 Tagen bist du wieder raus, habe sie anfangs gedacht. Jetzt dankt sie vor allem ihren Fans, die sie unterstützt haben und betont noch einmal: „Ich hätte es gerne durchgezogen.“

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