Arnd Odekerken kocht

„The Taste“: Königsteiner Hobby-Koch kocht sich eine Runde weiter

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Der Königsteiner Arnd Odekerken ist glücklich: Er kam bei der Kochshow „The Taste“ wieder eine Runde weiter.

Königstein –  Arnd Odekerken kocht so gut, dass die Jury von „The Taste“ noch mehr Gerichte von seinem Löffel probieren möchte. Der Königsteiner ist in der Kochshow wieder eine Runde weiter. Von Silke Gottaut

In der zweiten Folge von „The Taste“ ging’s ums Eingemachte. Die Kandidaten mussten Gerichte zubereiten, die sie an ihre Kindheit erinnern. Die Starköche Tim Mälzer, Lea Linster, Frank Rosin und Alexander Herrmann testeten wieder die Gerichte ohne zu wissen, wer es gekocht hat. Von Odekerkens leckerem Essen waren alle begeistert.

Mit welchem Gericht, das bei Ihnen Kindheitserinnerungen weckt, haben Sie den Gaumen der Jury überzeugt?

Ich habe Wiener Schnitzel mit Zitronenfilet, Stäbchen-Pommes-Frites und Erbsenpüree gekocht. Es hört sich sehr simpel an, aber ein Schnitzel zuzubereiten, was schmeckt, ist eine echte Kunst. Auf die Zutaten kommt es an. Die Kamera-Leute waren nach der Show auch ganz begeistert von meinem Schnitzel. Ich habe wohlwissentlich eine Portion mehr zubereitet (lacht). Ganz klare Kindheitserinnerungen: Welches Kind isst nicht gerne Schnitzel mit Pommes? Und das Erbsenpüree war die Kür von mir.

Was haben Sie am liebsten von Ihrer Mutter gekocht bekommen?

Oh! Da gibt es einige Highlights. Schnitzel mit Champignon-Rahmsoße oder aber auch Nudeln mit Haschee. Und dann gab es noch bei meiner Mutter Nussecken – einfach göttlich.

Ihre kleine Tochter ist gerade neun Monate alt. Welches Gericht werden Sie ihr als erstes kochen, wenn sie Zähne hat und richtig zu beißen kann?

Ja, ihre Zähne – ein leidiges Thema zur Zeit bei uns. Sie hat schon nach zwei Zähnchen eine Scheibe Fleischwurst von meinem Lieblingsmetzger aus der Eifel bekommen. Und ihr begeistertes Lächeln ermutigt mich, demnächst mal mit Rinderhack, Tomatensoße und Nudeln aufzuwarten. Wobei man bei Babys ja noch nicht wirklich würzen darf und sollte. Daran halte ich mich selbstverständlich.

Wie haben Sie den Moment empfunden, als Sie Ihren Namen gehört haben, dass Sie eine Runde weiter gekommen sind?

Ich war mega-happy! Ich bin eigentlich nur angereist, um einmal eine Beurteilung von Sterneköchen über meine Kochkunst zu erhalten. Umso mehr war ich überrascht und richtig glücklich, dass ich eine Runde weiter bin. Man schaue sich einmal die enorm starke Konkurrenz an. Ich bin nicht nur richtig stolz zu der Runde der Top 16 zu gehören, sondern auch im Team von Alexander Herrmann zu sein.

Jetzt, wo Sie wissen, dass Sie einer der besten deutschen Köche sind, darf Ihre Frau da noch zu Hause kochen?

Selbstverständlich! Ich freue mich auch einmal nicht kochen zu dürfen und es zu genießen, wenn sie ihren Ideen freien Lauf lässt. Sie hat eine Menge von mir gelernt und kocht teilweise sogar besser als ich. Und da freue ich mich sehr darüber. Ein Highlight unterhalb der Woche ist auch der Freitagabend, an dem wir mit Freunden immer zusammenkochen und jeder bereitet einen Gang vor. Genuss und Entspannung vom Alltags-Stress.

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