Stefan Raab will mit Grand-Prix-Song in die Top Ten

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Stefan Raab sucht “Unseren Star für Oslo“.

Berlin - Entertainer Stefan Raab will Deutschland beim Eurovision Song Contest unter die Top Ten bringen. Sein (einfaches) Rezept: Schwung, ein unkonventioneller Künstler und ein mitreißender Titel.

Mit der neuen Casting-Show “Unser Star für Oslo“ könne es gelingen, einen deutschen Bewerber auf einen der ersten zehn Plätze zu bekommen, sagte Raab am Donnerstag bei der Vorstellung der deutschen Grand-Prix-Vorentscheide in Berlin. “Das ist eine nationale Aufgabe.“

Als deutscher Teilnehmer darf man nicht davon ausgehen, den ersten Platz zu erreichen“, sagte Raab. Aber mit Schwung, einem unkonventionellen Künstler und einem mitreißenden Titel sei ein Top-Ten-Platz möglich.

Deutsche Tops und Flops beim Eurovision Song Contest

Deutsche Tops und Flops beim Eurovision Song Contest

Die Casting-Show soll in einer bisher einmaligen Zusammenarbeit zwischen ARD und ProSieben ausgestrahlt werden. Auftakt für die acht Sendungen ist am 2. Februar bei ProSieben. Aus 4500 Bewerbungen wurden 20 Kandidaten ausgewählt, die sich für den Gesangswettbewerb im Mai 2010 in Oslo qualifizieren können. Raab sitzt der Jury vor, die positive oder negative Einschätzungen zu den Künstlern abgeben wird. Der Jury gehören unter anderem Xavier Naidoo, Peter Maffay, Marius Müller-Westernhagen, Sarah Connor und Jan Delay an.

Als Moderatoren wurden der ProSieben-Mann Matthias Opdenhövel und die 1Live-Radiomoderatorin Sabine Heinrich gewonnen. Sie sollen als Duo durch die Liveshows führen. In einem mehrstufigen Auswahlverfahren können die Zuschauer nicht nur über ihren “Star für Oslo“, sondern auch über den Song abstimmen, mit dem der Künstler beim internationalen Wettbewerb antreten wird.

ARD-Programmdirektor Volker Herres sagte, die neue Casting-Form könne beim Publikum für “ganz große Gefühle“ sorgen. Zugleich verteidigte er die ungewöhnliche Zusammenarbeit mit ProSieben: “Wenn es um eine nationale Aufgabe geht, dann kenne ich keine Konkurrenten mehr, dann kenne ich nur noch Deutschland.“

dpa/apn

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