Er spielt sexy Techno in der DJ-Kanzel

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Ein bunter Vogel: DJ Karotte mag das Rockstar-Leben.

Frankfurt – Vor sechs Jahren ist das UFO nördlich von Offenbach gelandet. Nachtschwärmer wissen sofort, was gemeint ist: Der Cocoon Club in der Fechenheimer Carl-Benz-Straße. Ausgefallene Architektur, Sterne-Küche und Star-DJs gehören seit jeher zum Club. Gefeiert wird der sechste Geburtstags am Freitag, 16. Juli. Einer, der seit Jahren dort Musik auflegt, ist Peter Cornely alias DJ Karotte. Er verrät, welcher sein Lieblingsplatz im Club ist und womit er sich morgens die Zähne putzt. Von Jennifer Dreher

EXTRA TIPP: Seit 2006 legst Du regelmäßig im Cocoon Club auf. Wo ist dort Dein Lieblingsort?

Karotte:Als großer Gourmet halte ich mich besonders gerne liegend und schlemmend in Mario Lohningers Silk-Restaurant auf, um genussvoll in den Abend zu starten. Danach ist mein bevorzugter Ort im Club natürlich die DJ-Kanzel und ein streng geheimer Platz, den ich hier natürlich nicht nenne – sonst ist er ja nicht mehr geheim!

EXTRA TIPP: Was macht den Cocoon Club so besonders?

Karotte:Der Sound, das Licht, das Design, die Vision und natürlich die Menschen. Ich bin stolz, dass ein Club von solchem Weltstadt-Format in Frankfurt steht und freue mich auf jedes meiner Sets.

EXTRA TIPP: Wo geht es im Bereich der elektronischen Musik in Zukunft hin?

Karotte:Da hier etliche Faktoren zusammenkommen, ist das sehr schwierig vorherzusagen, aber meine ganz persönliche Prognose lautet: Sexy Techno, wie ich ihn momentan schon spiele, wird sich durchsetzen. Der Trend geht weg vom reinen House-Sample-Sound, der in den vergangenen Monaten überpräsent war. „Willst du mit mir gehen“ ist natürlich eine Klassiker-Ausnahme!

EXTRA TIPP: Du bist selbst Jahrgang 1969. Wie schaffst Du es, noch immer die Nächte durchzumachen?

Karotte:Viel schlafen, viel viel Musik, gut essen – und ganz wichtig: Wenig Sport!

EXTRA TIPP: Lebst Du ein Rockstar-Leben und putzt dir morgens mit Wodka die Zähne?

Karotte:Natürlich! Und wie jeder Rockstar weiß, putzt man sich die Zähne ausschließlich mit Gin, wegen des höheren Alkoholgehalts!

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