Sondersendungen zum Tod von Michael Jackson

Hamburg - Sondersendung auf Sondersendung: Die deutschen Fernseh- und Hörfunksender haben am Freitag mit zahlreichen Programmänderungen auf den Tod von Popstar Michael Jackson reagiert.

Die Nachrichtensender nahmen sofort Sondersendungen in ihr Programm auf. Die großen deutschen TV-Kanäle setzten zwar nach den morgendlichen Nachrichtensendungen ihr Regelprogramm fort, kündigten aber zum Teil für die Abendzeit Änderungen an.

Die ARD nahm den für 21.45 Uhr geplanten “Tatort: Die Lettin und ihr Lover“ aus dem Programm und setzte stattdessen den Film “Michael Jackson - Die Tragödie“ von Christoph Lütgert und Maryan Bonakdar ein. Um 22 Uhr folgt die Aufzeichnung des “Kultkonzerts aus Bukarest“.

Der Privatsender RTL baute in sein Programm ab 20.15 Uhr ein “Exclusiv-Spezial ­ Der Tod von Michael Jackson“ ein. Moderatorin Frauke Ludowig präsentiert Geschichten rund um das bewegende Leben des Sängers und schaltet live nach Los Angeles, wo wie in aller Welt die Fans um ihr Idol weinen. Darüber hinaus werden die letzen Stunden im Leben des “King of Pop“ rekonstruiert. Die Sendung “Die 10 witzigsten Fitness-Videos“ mit Sonja Zietlow entfällt.

Das ZDF kündigte für 17.45 Uhr eine “Leute heute spezial“-Ausgabe zum Tod des Musikers an und für 19.20 Uhr eine “ ZDF spezial“-Sendung. Ob die ARD einen “Brennpunkt“ nach der 20.00-Uhr-“Tagesschau“ zeigen wird, war am frühen Nachmittag noch unklar. 3sat will am Freitagabend um 23.50 Uhr die ORF-Dokumentation “King of Pop“ bringen.

Die deutschen News-Kanäle n-tv und N24 brachten bereits am Vormittag Sondersendungen mit Porträts und aktuellen Umfragen. Auch die Auslandssender CNN , BBC World und Euronews erinnerten laufend an die Höhepunkte aus Jacksons Leben und zeigten Bilder mit Reaktionen aus der ganzen Welt. Die Musiksender MTV und Viva änderten zum Teil ihre Abläufe. MTV brachte im Programm “Hot Music“ alte Video-Clips mit Jackson. Viva ging nach einer Sondersendung (“Planet Viva Spezial: Rest in Peace Michael!“) wieder zur Tagesordnung über.

dpa

Kommentare