Spannung vor Rihannas Auftritt vor Gericht

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Popstar Rihanna muss vor Gericht aussagen.

New York/Los Angeles - Mit Spannung wird der Auftritt der Pop- Sängerin Rihanna im Prozess um ihren früheren Freund Chris Brown vor Gericht in Los Angeles erwartet.

Ihre Aussagen könnten darüber entscheiden, ob Brown der Prozess gemacht wird oder nicht. Rihanna sollte ihre Darstellung von dem handgreiflichen Streit mit Brown Anfang Februar am Montag 22.45 Uhr (MESZ) vor Richterin Patricia Schnegg abgeben.

Die Sängerin soll nach einer Party am Vorabend der Grammy-Verleihung von Brown mehrfach geschlagen, gegen eine Autoscheibe gedrückt sowie in Finger und in ein Ohr gebissen worden sein. Der Hip-Hop-Star hatte im April auf unschuldig plädiert. Nach Angaben des Musiksenders MTV wurde erwartet, dass er sich bei der Anhörung am Montagnachmittag Ortszeit nicht selbst äußern und nur seinen Anwalt Mark Geragos für sich sprechen lassen würde. Unklar war zunächst nur, ob Geragos die Sängerin ins Kreuzverhör nehmen würde, hieß es einige Stunden vor dem Gerichtstermin bei MTV. Dabei dürfte er sie fragen, ob sie Brown ebenfalls attackiert hatte.

Wegen des Aufsehens, das der Fall in den USA erregt, hat Richterin Schnegg Videokameras in ihrem Saal verboten. Alle anderen Medien sind zugelassen. Browns Antrag auf Aufschub der Anhörung kam das Gericht nicht nach. Im Falle einer Verurteilung droht dem Sänger eine mehrjährige Haftstrafe, er könnte aber auch mit einer Bewährungsstrafe davonkommen. Möglicherweise handeln Browns Anwälte mit der Staatsanwaltschaft einen Deal aus, um einen Prozess ganz zu vermeiden.

dpa

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