Quasten stirbt für Tarantino

Dreieich/Berlin - Dirk Quasten ist in den vergangenen Tagen mehrere Tode gestorben. Gleich mehrfach wurde der 30-jährige Stuntman aus Dreieich in Berlin erschossen.

Dort drehte Hollywood-Kult-Regisseur Quentin Tarantino ("Pulp Fiction") seinen neuen Film "Inglourious Basterds" - mit dabei Brad Pitt, Til Schweiger und Daniel Brühl. "Tarantino lässt es ordentlich krachen", verrät Quasten. Er und seine vier Kollegen der Dreieicher Firma Incognito Stunts hätten an den Drehtagen viele Stunts, auch mit Feuer, gemacht. Mehr darf er aber noch nicht verraten, sonst drohen Vertragsstrafen.

Quasten hat bei den Dreharbeiten nicht nur sein ganzes Können eingebracht, sondern auch viel Erfahrung sammeln können. Mit 140 Stunt-Leuten war das Kino-Projekt das bisher größte seiner Art in Deutschland. "Da konnte man auch mal sehen, wie die anderen so arbeiten", sagt Quasten. Action-Spezialist Tarantino übernahm bei den Stunt-Szenen persönlich die Regie. Mit der gesehenen Arbeit war er zufrieden. "Einmal kam er ins Catering-Zelt und lobte uns", berichtet Quasten. Die ersten Filmausschnitte zu "Inglourious Basterds", noch ohne Stunt-Szenen, im Internet unter www.stuntblog.de.

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