Ivy Quainoo: Keine Integrations-Botschafterin

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Ivy Quainoo wurde in Deutschland geboren.

Berlin - Ivy Quainoo möchte trotz ihrer afrikanischen Abstammung nicht als Botschafterin für Integration verstanden werden. Dafür hat die Gewinnerin von "The Voice of Germany" gute Gründe.

“The Voice of Germany“-Gewinnerin Ivy Quainoo hat keine Lust, sich für irgendwelche Integrationsbotschaften vereinnahmen zu lassen. “Manche aus meinem Umfeld waren sich nicht sicher, ob eine Schwarze die Show gewinnen könnte“, sagte die Berlinerin ghanaischer Abstammung der Illustrierten Stern. “Ich glaube, die haben Deutschland zu wenig zugetraut.“ Für Integration wolle sie nicht besonders werben. “Integration ist sicherlich eine wichtige Sache, aber ich bin in Deutschland geboren, ich beherrsche die deutsche Sprache, ich bin voll integriert. Ich sehe mich nicht als Botschafterin.“

Die 1992 geborene Quainoo mag Berlin-Neukölln, auch wenn der Stadtteil vielen als Problemkiez gilt. “Hier passiert nicht mehr als woanders auch.“ Quainoos Album “Ivy“ ist diese Woche auf Platz fünf in den Charts eingestiegen.

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Die anderen Kandidaten von "The Voice of Germany“ dürfen sich derweil über ein ganz besonderes Schmankerl freuen. Sängerin Nena wird bei ihrer Akustik-Tour im April von Talenten der Castingshow unterstützt. Bei den zehn Konzerten stehen in wechselnder Beteiligung Kim Sanders, Behnam Moghaddam, Nina Kutscher, Fanel Cornelius, Marijana Vuckovic, Lisa-Martine Weller sowie Ernie und Lela mit ihrer ehemaligen Mentorin auf der Bühne, wie die Agentur Four Artists am Mittwoch mitteilte.

Im Vorprogramm tritt die Kölner Band Klee auf, die im Mai selbst auf Tour geht und sieben Akustik-Konzerte spielt. Nenas Tournee war wegen Krankheit vom Dezember auf April verschoben worden.

dpa/dapd

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