Prinz darf nicht zum Karneval

Dieburg - Für Prinz Michael von Anhalt haben die Karnevalisten in Dieburg kein Rückgrat. In ihren aktuellen Sitzungen nehmen sie die Art des Neu-Prinzen aus Groß-Zimmern auf den Arm.

Als der Adoptivsohn von Prinz Frederic ausLos Angeles daraufhin angefragt hat, mit einem Fernsehteam eine Veranstaltung zu besuchen, kam das "Nein" der Jecken. Der Pressesprecher des Karnevalsvereins Dieburg, Wolfgang Dörr, erklärt: "Hätte der Prinz rechtzeitig nach Karten angefragt, wäre das kein Problem gewesen. Doch jetzt sehen wir keine Möglichkeit. Schließlich sind wir total ausverkauft und wollen durch ein Fernsehteam auch nicht den Ablauf unserer Sitzung gefährden." Die Aufführungen in einer kleineren Halle mit 350 Besuchern seien ohnehin schon schwierig genug. Für Prinz Michael klingt dies nach Ausrede. "Die hätten doch eine Riesen-Werbung dank dem Fernsehen bekommen."

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