Positionswechsel für Motsi

+
Begeisterte Tänzerin: Den kritischen Blick muss Motsi Mabuse für die Show „Let‘s Dance“ noch üben.

Region Rhein-Main – Heiße Rhythmen, kesse Sprüche und Promis, die an ihre Schmerzgrenze gehen – ab 23. März buhlt die Tanzshow „Let’s Dance“ auf RTL erneut um Quote. Mit dabei ist auch wieder Motsi Mabuse. Die Profi-Tänzerin und Heusenstammer Tanzlehrerin tauscht diesmal das Tanzparkett mit dem Jury-Sessel. Im EXTRA TIPP verrät der TV-Star, den Grund für den beruflichen Wechselschritt. Von Mareike Palmy

Die Promi-Tanzschule startet in die vierte Runde. In insgesamt neun Shows treten prominente Kandidaten jeweils mit einem Profitänzer gegeneinander an und zeigen in den Tanzduellen, dass sie Rhythmus im Blut haben – oder eben auch nicht. Ob Hüftschwung, Haltung und die Ausstrahlung stimmen, bewertet dieses Mal auch Motsi Mabuse: „Ich liebe es zu tanzen, aber was Neues ausprobieren ist nie verkehrt und jetzt hatte ich die Möglichkeit“, sagt die 29-Jährige über den Jobwechsel.

Kein Training, keine Verletzung, kein Druck

Bisher kannten die Zuschauer die Südafrikanerin von der Tanzfläche. Jetzt gibt sie den stressigen Tanzpart ab. „Es ist nicht schwer einem Laien das Tanzen beizubringen, aber der Druck der Show, jede Woche einen neuen Tanz am Start zu haben, ist sehr schwierig“, verrät die Tänzerin, die unter anderem in Heusenstamm trainiert. Der Platz in der Jury kommt ihr also gerade recht.

Keine Trainings, keine Verletzungen, kein Druck: „Die Vorbereitung ist nicht so zeitaufwendig. Ich komme erst ein paar Stunden vor der Show an. Außerdem muss ich nicht bis nach Berlin reisen, sondern fahre nur bis Köln“, erklärt Mabuse ihre Entscheidung.

Punkteschilder hat die Tänzerin trotzdem schon häufiger in der Hand gehalten, wenn sie als Jurorin Tänzer bei Meisterschaften beurteilt hat. Motsi Mabuse weiß, wann Cha-Cha-Cha oder Tango wirklich perfekt vorgetragen werden. Sie war bereits Deutscher Meisterin im Latein und hatte mit Partner Timo Kulczak, seit 2003 ihr Ehemann, zahlreiche Erfolge im Profibereich.

Harte Worte sind nicht Motsis Ding

Auf diesem Niveau müssen die Promis nicht tanzen. Leistung erwartet Motsi Mabuse trotzdem: „Als Jurorin bin ich ehrlich, aber positiv. Nur über meine Rolle in der Jury bin ich mir noch nicht im Klaren“, sagt Mabuse über ihre Aufgabe. Während neben ihr Designer Harald Glööckler mit seinen Kommentaren für Stimmung sorgen wird, nimmt Preisrichter Roman Frieling den Mutmacher-Posten ein. Auch Bösewicht Joachim Llambi wird wieder für seinen strengen Blick gefürchtet. „Wir werden sehen, welchen Part ich einnehmen werde“, so das neue Jurymitglied. Zuhause bei Ehemann Timo Kulczak kann sie den strengen Schiri-Blick wohl auch nicht üben, denn harte Kritik und scharfe Worte sind gar nicht ihr Ding: „Timo hat daheim die Hosen an. Er ist der Boss. Ich versuche zu zuhören“, sagt Mabuse und lacht. Ab Mittwoch, 23. März, 20.15 Uhr hat sie dann allerdings das Sagen!

DAS KÖNNTE SIE AUCH INTERESSIEREN

Kommentare