Mein Revier: Postleb räumt Frankfurt auf

+
Peter Postleb ist Leiter der Stabsstelle Sauberes Frankfurt. Er ist bei der Kabel-eins-Doku „Mein Revier“ zu sehen.

Frankfurt – Illegale Schilder in einem Frankfurter Brunnen: Das muss beseitigt werden. Peter Postleb schreitet bei der Kabel-eins-TV-Doku „Mein Revier“ zur Tat und droht dabei, ins Wasser zu fallen. „Daran ist nichts gestellt“, sagt Postleb. Er sei eben als Leiter der Stabsstelle Sauberes Frankfurt mit Leib und Seele bei der Arbeit, wenn es um die Ordnung und Sauberkeit geht. Von Jennifer Dreher

„Kleinigkeiten beachte ich in meiner Freizeit auch mal nicht, aber bei größeren Verschmutzungen oder Ordnungswidrigkeiten kann ich auch dann nicht wegschauen“, berichtet er. Er will die Frankfurter mit der Doku abschrecken, ihren Müll abzulegen, wo er nicht hingehört. „Das ist wirkungsvoller als eine Kampagne, die sowieso nur die Bürger wahrnehmen, die sich sowieso an die Gesetze halten“, vermutet Postleb. Er wolle zeigen, dass die Ordnungshüter den Müllsündern auf der Spur sind und auch Strafen drohen.

Für den Beamten war es nicht der erste Fernseh-Dreh. „Ich war unter anderem auch schon bei 24-Stunden zu sehen“, sagt er. Aber trotzdem sei er gespannt gewesen, welche Szenen die Doku-Macher für die Sendung ausgewählt haben. Manchmal sei er tagelang begleitet worden – ohne dass verwertbares Material dabei entstanden ist.

In der nächsten Folge geht es um Junkies auf Frankfurts Straßen

Ebenso gespannt werden am heutigen Sonntagabend seine Kollegen von der Frankfurter Stadtpolizei Christian Psych und Manuel Seyfried vor dem Fernseher sitzen. Sie sind um 20.15 Uhr bei „Mein Revier“ auf Kabel eins zu sehen, wie sie es mit Junkies zu tun haben, die sich auf offener Straße Heroin spritzen. Dabei treffen Psych und Seyfried auf „alte Bekannte“. Mit klaren Worten werden sie versuchen, für Ordnung auf Frankfurts Straßen zu sorgen.

DAS KÖNNTE SIE AUCH INTERESSIEREN

Kommentare