Die Folgen des „Megxits“

Harry und Meghan: Letzter Auftritt als Royals - ein Detail sorgt für finale Verwirrung

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Commonwealth-Tag 2020 - Meghan und Harry

Alles auf neu: Harry und Meghan haben ihren letzten royalen Auftritt über die Bühne gebracht. Ein seltsames Detail sorgte aber für weiteren Gesprächsstoff. 

  • Prinz Harry und Herzogin Meghan* haben Anfang des Jahres ihren Rückzug von ihren royalen Pflichten verkündet.
  • Nun haben sie die Königsfamilie zu einem letzten offiziellen Termin begleitet.
  • Doch auch nach ihrem royalen Abschiedstermin bleibt manches irritierend

London - Das war‘s dann wohl: Prinz Harry und Herzogin Meghan sind ein letztes Mal im offiziellen royalen Auftrag der Queen aufgetreten. Gemeinsam mit ihr hat das Paar an einer Messe anlässlich des Commonwealth-Tages in London teilgenommen. Doch statt zum Abschied von ihrem royalen Leben einfach nur leise „Servus“ beziehungsweise „Goodbye“ zu sagen, wird es nochmal laut um die Bald-nicht-mehr-Royals. Mit einem sonderbaren wie überraschendem Detail haben Harry und Meghan nämlich einmal mehr für Diskussionen und ordentlich Gesprächsstoff gesorgt. 

Harry und Meghan: Erste Konsequenzen des Megxits bei ihrem letzten royalen Auftritt?

Gemeinsam mit der königlichen Familie sollten Harry und Meghan den Commonwealth-Tag zelebrieren. Ein Tag, an dem zahlreiche Vertreter der 54 Länder jenes losen Staatenbundes, an dessen Spitze die Queen steht, in der Westminster Abbey zusammengekommen waren. Doch im Fokus standen nicht die Feierlichkeiten oder die Leitworte „Vielfalt und Stärke“, wie sie des Öfteren an dem Tag fielen, sondern das junge Paar selbst. 

Erwartungsgemäß wurden Harry und Meghan bei ihrem letzten offiziellen Auftritt nach dem überraschenden Rückzug von ihren royalen Pflichten Anfang des Jahres besonders kritisch beäugt - und sorgten prompt für weitere Tuschelthemen. 

Vor allem der Gang in die berühmte Londoner Kirche brachte nämlich eine seltsame Neuerung: Eigentlich wurde erwartet, Harry und Meghan würden die Queen wie auch deren weiterer Enkel Prinz William und dessen Frau Kate in die Westminster Abbey begleiten. So hatten sie es zumindest im Vorjahr noch getan.

Doch heuer wurden die beiden jungen Prinzenpaare separat zu ihren Plätzen geführt. Aus dem Familienkreis betraten lediglich Prinz Charles und Herzogin Camilla die Kirche an der Seite der Queen. Ein etwas befremdliches Prozedere, das, wie die dpa unter Berufung auf britische Kommentatoren berichtet, als eine Konsequenz des „Megxits“* gewertet wird. 

Der Gang in die Westminster-Abbey könnte Rückschlüsse auf Harrys und Meghans Stellung in der Königsfamilie zulassen

Obwohl sich der Buckingham Palace noch nicht dazu geäußert hat, heißt es, der Palast habe diese Neuerung erst recht kurzfristig getroffen haben; möglicherweise, um dadurch die künftige geringere Bedeutung von Harry und Meghan für die Königsfamilie zum Ausdruck zu bringen. 

Um dennoch Einigkeit zu demonstrieren, könnten Prinz William und dessen Frau Kate ebenfalls separat, anstatt an der Seite der Queen in die Kirche gegangen sein. Speziell dieses Zusammentreffen der jungen Royals gab aber darüber hinaus auch einen weiteren Grund für Spekulationen. 

Bei ihrem letzten royalen Auftritt: Harry und Meghan treffen auf William und Kate

So wurde nicht nur der Gang in die Westminster Abbey für Harry und Meghan in gewisser Weise zu ihrem persönlichen Gang nach Canossa, denn auch darin kam es aus Sicht vieler Royal-Experten zu einem bekannten Moment. 

Nachdem im Vorfeld ja immer wieder über ein mögliches Zerwürfnis der beiden Brüder und ihrer Frauen gerätselt worden war, waren alle Augen nun ganz klar auf sie und ihre Begegnung gerichtet. Wie die dpa weiter schreibt, wurde diese sogar von Lippenlesern genaustens verfolgt. 

Das Ergebnis: ernüchternd! Denn mehr als ein „Hi“ beziehungsweise „Hallo“ inklusive eines Lächelns konnte bei der Begrüßung nicht erkannt werden. Andersum - was hätten sie in der Kirche auch groß sprechen sollen. 

Wie es also tatsächlich um das Verhältnis der royalen Familienmitglieder untereinander bestellt ist, wird daher in Zukunft wahrscheinlich noch länger für Spekulationen sorgen. Nichts neues eigentlich, denn gewohnheitsmäßig ranken ja bereits verschiedene Gerüchte  um die Royals. Zum Beispiel hieß es bereits, der Palast würde kurz nach der Hochzeit* die Scheidung von Meghan und Harry vorbereiten oder, dass die beiden ein Skandal-Interview geplant hätten. Nach dem letzten offiziellen Termin reisten Harry und Meghan in ihre Wahlheimat Kanada. Dort musste sich das Ehepaar Sussex in häusliche Isolation begeben.

lros

Unterdessen wurde Prinz Harry Opfer eines Royalen Streiches um Donald Trump und Greta Thunberg.

Auch einige Zeit später kommen Prinz Harry und seine Frau Meghan einfach nicht zur Ruhe. Derzeit muss das Herzogpaar um die Sicherheit der Familie und vor allem Baby Archie fürchten.

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