Juror gegen Tanzprofi

„Let‘s Dance“: Heftiger Zoff zwischen Massimo Sinató und Joachim Llambi

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Massimo Sinató verteidigt seine Tanzpartnerin Barbara Becker energisch.

Joachim Llambi ist seit der ersten Staffel von „Let‘s Dance“ gefürchtet für seine harten Kritiken. Doch nun muss das Jury-Urgestein selbst ordentlich einstecken - und zwar von Profi-Tänzer Massimo Sinató.

Köln - Temperament, Spaß und Feuer - diese Woche stand unter anderem die Samba auf dem „Let‘s Dance“-Programm. Doch dabei ging es nicht nur auf dem Parkett, sondern vor allem auch nach dem Tanz heiß her. So ist Profi-Tänzer Massimo Sinató einer der Wenigen, der sich traut, Wertungsrichter Joachim Llambi gelegentlich selbst harsch zu kritisieren. Nach der Performance von Barbara Becker kam es am Freitagabend dann zum großen Knall zwischen den beiden. 

„Let‘s Dance“-Juror Joachim Llambi fordert das „komplette Programm“

„Samba ist natürlich nicht so einfach“, erklärte Llambi, der gerade erst mit einem Liebes-Comeback in den Schlagzeilen war, schon vorab. Auf die Frage des Moderators Daniel Hartwich, was Barbara Becker bei der Samba beachten müsse, erklärte der langjährige Wertungsrichter: „Wir wollen natürlich ganz viel Körperaktion sehen.“ Auch samba-typische Bewegungen wie Samba-Rolls, Voltas, Bota-Fogos dürften nicht fehlen. Llambi forderte also „das komplette Programm“ und nicht so viel „Bongo-Bongo“, wie er abschätzend hinzufügte. 

Was er damit genau meinte, das schienen allerdings auch Kandidatin Barbara Becker und Massimo Sinató nicht ganz erraten zu haben. 

Barbara Becker bei „Let‘s Dance“: „Ich habe die Samba nicht im Blut“

Bereits im Einspieler vor ihrem Tanz erklärte Barbara Becker, dass sie entgegen der Meinung vieler Samba und Salsa nicht im Blut habe. Schließlich sei sie in Heidelberg geboren. „Ich muss das lernen!“, gestand sie. 

Hilfe bekam sie dabei von Tanzprofi Massimo. Der setzte dieses Mal jedoch auf ungewöhnliche Methoden und arbeitete extra mit Singen und Samba-Sounds, um Rhythmus für sie fühlbar zu machen. Von „Gugu“ und „Kaugummi“ ließ er sich dabei verbal so einiges einfallen. Einem Laien mag das merkwürdig vorkommen, doch Barbara meinte, sie habe alles gut verstanden. 

„Die Samba bedeutet Spaß, und das sollen die Zuschauer spüren“, verkündete sie zum Ende des Einspielers. Doch selbst, wenn die Zuschauer das fühlten, war Juror Llambi überhaupt nicht begeistert. Nach ihrem Tanz ging es zwischen ihm und Beckers Tanzpartner nämlich gar nicht mehr so spaßig zu. 

„Let‘s Dance“: Profi-Tänzer Massimo Sinató findet klare Widerworte für Llambi

Denn Llambi zeigte sich ganz und gar nicht zufrieden mit Barbaras Leistung: „Du hast hier so reingeklotzt. Das ist zu viel gewesen“, urteilte er. Er kritisierte ihre teilweise zu sehr gesprungenen Bewegungen und fand, dass der gesamte Tanz mehr samba-typisch hätte sein müssen. 

„Ich bin nicht ganz Ihrer Meinung“, unterbrach ihn Massimo dann aber. Da seine Familie nämlich in Brasilien lebt, also dort, wo die Samba entstand, habe er ein anderes Verständnis des Tanzes. So erklärte er, die Samba sei nicht das, was hierzulande als Samba verstanden werde: „Der weiße Mann hat die Samba aus Brasilien genommen und hat sie europäisiert.“ Er habe in seiner Choreografie die Mischung zeigen wollen. 

„Ich muss das bewerten, was ich sehe“, konterte Llambi. Zwar gab er dem Tänzer in Teilen recht, beharrte aber dennoch auf seiner Meinung: „Wenn im zweiten Teil keine Samba mehr richtig da ist, dann ist auch keine brasilianische Samba da und keine europäische Samba da, dann ist das einfach so.“ Massimo entgegnete scharf: „Das war meine Entscheidung, ich bin der Choreograph.“

Jurorin Motsi Mabuse: „Das war eine afrikanische Bongo-Bongo-Samba“

Danach war es Jurorin Motsi Mabuse, die die Stimmung wieder auflockerte: Für sie war Beckers Darbietung eine afrikanische Bongo-Bongo Samba, jubelte sie. 

Nichtsdestotrotz fiel zuvor weder ihr Urteil, noch das von Jury-Kollege Jorge Gonzalez sonderlich überschwänglich aus. Beide lobten zwar die energiereiche Performance, hatten jedoch die weichen Momente in der Choreografie vermisst. 

„Let‘s Dance“: Becker bleibt, Mockenhaupt fliegt

So reichte es am Ende für Barbara und Massimo auch nur zu 17 Punkten. Die Show verlassen musste allerdings eine andere. So wird Sabrina „Mocki“ Mockenhaupt nächste Woche nicht mehr bei „Let‘s Dance“ dabei sein. 

Auch in der letzten Woche gab es nach „Let‘s Dance“ mächtig Ärger - denn Oliver Pocher hatte mit einem Geschmacklos-Kommentar den Zorn der Zuschauer auf sich gezogen. Privat zeigte sich derComedian kürzlich völlig verändert auf Instagram.

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lro

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