Leonardo DiCaprio liebt schwierige Rollen

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Kaum wiederzuerkennen: Leonardo diCaprio als FBI-Chef J. Edgar Hoover

New York - Schauspieler Leonardo DiCaprio hat eine Schwäche für schwierige Rollen. Für seine aktuelle hatte er ganz besondere Herausforderungen zu bewältigen.

“Wenn ich den Charakter nicht gleich einordnen kann und da etwas Eigentümliches dabei ist, was man erforschen muss, dann sage ich ja“, beschrieb der 36-Jährige in der “New York Times“ (Samstag) seine Rollenwahl. DiCaprio ist ab Mittwoch in den US-Kinos als “J. Edgar“ in der von Clint Eastwood verfilmten Biografie des ebenso legendären wie umstrittenen FBI-Chefs J. Edgar Hoover zu sehen.

“Leonardo könnte eine Menge Geld verdienen, wenn er immer nur den gleichen Typen spielen würde. Aber er liebt die Herausforderung“, sagte Eastwood der Zeitung. “Und es gibt kaum eine größere Herausforderung als einen zu spielen, mit dem man nichts gemein hat.“

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DiCaprio selbst sagte, dass er für die Verwandlung in den alten Hoover vor jedem Drehtag fünf Stunden in der Maske saß. “Es war jedes Mal ein Kampf, nicht diese enge Maske einfach herunterzureißen. Es ist, als wenn man überall mit Honig beschmiert ist und in eine große Daunendecke gewickelt wird.“

Drehbuchautor Dustin Lance Black zufolge war die Körperfülle aber nicht nur Maske, dank DiCaprios Schwäche für Schokoladenkuchen: “Ein paar Pfunde waren nicht künstlich. Ich sage es ehrlich: Leo ist ein bisschen dick geworden.“

DiCaprio sagte der Zeitung, dass er immer noch von seiner Rolle in der Historienschnulze “Titanic“ eingeholt werde. “Ich fühle mich nicht davon gejagt, aber es verfolgt mich. Ich war am Amazonas und Leute ohne Kleidung kannten den Film. Ich muss wohl damit leben.“

dpa

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