Flynt bietet eine Million Dollar für Sexskandale

Washington - Porno-Mogul Larry Flynt bietet eine Million Dollar für Informationen über Sexskandale, die bekannte Politiker und hochrangige Regierungsmitglieder betreffen.

Wie news.com.au berichtet, veröffentlichte Flynt sein Angebot als ganzseitige Werbeanzeige in der Washington Post. "Haben Sie Informationen über Untreue, sexuelle Ungehörigkeit oder Korruption, die einen Senator, einen Kongress-Abgeordneten oder ein prominentes Regierungsmitglied betreffen?", heißt es in der Anzeige. "Können Sie Beweise für Ihre Anschuldigungen vorbringen? Larry Flynt und das Hustler Magazine zahlen Ihnen eine Millionen US-Dollar, wenn wir Ihr Material verwenden und Ihre von uns verifizierte Geschichte veröffentlichen."

Für die "Informanten" wurde eine Hotline eingerichtet, sie können aber auch per E-Mail mit dem Magazin in Kontakt treten. Natürlich werde die gesamte Korrespondenz "strikt geheim" erfolgen.

Es ist nicht die erste Jagd des berühmten Porno-Verlegers im Reich der Politiker. Vergangenes Jahr bot er dem ehemaligen Kongressabgeordneten Anthony Weiner einen Job an, nachdem dieser über einen Sex-Skandal gestolpert war.

Ebenfalls im vergangenen Jahr schaltete er eine ganzseitige Anzeige mit der Überschrift "Haben Sie eine homo- oder heterosexuelle Beziehung mit Senator Rick Perry gehabt?" Darin bot er ebenfalls eine Million US-Dollar für Beweise für eine Liason mit dem Republikaner.

Rubriklistenbild: © dpa

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