Küchenschlacht im TV: Stoll kocht am Besten

Von Norman KörtgeOffenbach - Sie kam, kochte und siegte - von Montag bis Freitag ist Gisela Stoll täglich in die Schlacht gezogen. Mit Erfolg.

Denn bei der ZDF-Küchenschlacht stahl sie ihren fünf Konkurrenten nicht nur die Show, sie überzeugte auch Starkoch Alfons Schuhbeck.

In den nächsten Wochen wird Gisela Stoll noch häufiger als sonst in ihrer Küche stehen. Denn eine Einladung zum Essen schlägt der Offenbacherin nach ihrem Sieg bei der Show "Küchenschlacht" so schnell keiner aus. "Ich weiß nicht, wie vielen Leuten ich in den letzten Tagen versprochen habe, für sie zu kochen", erzählt sie. Aber das macht nix. Denn Kochen ist ihre Leidenschaft. Das hat sie im Fernsehen unter großem Zeitdruck unter Beweis gestellt.

"Es war sehr anstrengend. Ich musste mich wahnsinnig konzentrieren und habe kaum mitbekommen, was um mich herum passiert ist", erzählt sie von den fünf Küchenschlachten in einem Hamburger TV-Studio. Erst jetzt beim Fernsehschauen hat sie vieles wahrnehmen können.

In den ersten vier Runden durften die Kandidaten eigene Gerichte kochen. Gisela Stoll überzeugte unter anderem mit Hähnchenfilets in Estragonrahm, Steinpilz-Kartoffel-Süppchen und Lammrücken mit Sesam-Pecorino-Kruste. Im Finale galt es dann, ein Hauptgericht samt Dessert von Starkoch Alfons Schuhbeck nachzukochen: Filetspitzen Stroganoff mit Limetten-Kardamomreis und als Nachtisch Bayerische Creme mit marinierten Himbeeren.

"Wir bekamen das Rezept am Vortag. Allerdings ohne Mengenangaben", berichtet Stoll. Da ihr junger Konkurrent in Hamburg wohnt, konnte er sich darauf besser vorbereiten als die Offenbacherin in ihrem Hotelzimmer. Aber letztendlich überragte die Kocherfahrung von Stoll - wenn auch nur ganz knapp. Als Siegerin durfte sie schließlich in der Show "Lanz kocht" am späten Freitagabend an der Seite der Starköche Alfons Schuhbeck, Horst Lichter, Johann Lafer und Cornelia Poletto ihr Können unter Beweis stellen. "Es war einfach toll", beschreibt sie die unvergessliche Woche am Herd.

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