"Please help!!!!“

Kim Kardashian warnt vor „Momo“ und bittet YouTube dramatisch um Hilfe

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Die verstörenden „Momo“-Videos auf Youtube beschäftigen auch Kim Kardashian (links).

Die verstörenden „Momo“-Videos auf Youtube beschäftigen auch Kim Kardashian. Der Superstar warnt vor der "Momo Challenge" - und bittet YouTube um Hilfe.

Im vergangenen Jahr war die Horror-Figur "Momo" bereits ein Phänomen auf WhatsApp. Nun soll die furchterregende Fratze ausgerechnet in Kinder-Videos auf Youtube auftauchen. In England warnen mehrere Schulen, dass "Momo" in Videos mit Clips aus „Peppa Wutz“ oder aus dem Videospiel „Fortnite“ auftaucht. Nach anfänglich harmlosen Bilder erscheint plötzlich die Fratze und fordert die Kinder auf, lebensgefährliche Dinge zu tun - oder gar sich selbst zu töten.

Die lebensgefährliche „Momo Challenge“ ist zurück! Und scheinbar mit einer noch fieseren Masche, als es bislang der Fall war. Nun beschäftigt dieses Phänomen auch Superstar Kim Kardashian. 

Die dreifache Mutter, teilte am Dienstag eine Instagram-Story mit zwei Facebook-Screenshots von Beiträgen besorgter Eltern, die vor der "Momo Challenge" warnen. In der Story markierte sie auch @YouTube und schrieb dazu: "Please help!!!!“ (Deutsch: „Bitte helft!“).

Kim Kardashian warnt in einer Instagram-Story vor „Momo“.

In einem der Postings, die Kim Kardashian auf Instagram teilte, steht: "Eltern, passt auf, was sich eure Kinder auf YouTube ansehen! Es gibt da ein Ding namens 'Momo', das Kinder dazu aufruft, sich umzubringen, oder ihnen sagt, den Herd anzumachen, während die anderen Familienmitglieder schlafen. 'Momo' droht sogar, die Kinder umzubringen, wenn sie ihren Eltern davon erzählen. Es erscheint nicht gleich in den Videos, sondern es scheint, als ob es wartet, bis ihr den Raum verlassen habt. Dann taucht es mitten in einem Clip auf.“

Youtube hat Kim Kardashian bereits geantwortet, wie ein Bild aus ihrer Instagram-Story dokumentiert: „@kimkardashian, danke. Wir nehmen diese Berichte wirklich ernst. Wir kümmern uns darum.“

Youtube hat Kim Kardashian bereits geantwortet, wie ein Bild aus ihrer Instagram-Story dokumentiert: „@kimkardashian, danke. Wir nehmen diese Berichte wirklich ernst. Wir kümmern uns darum.“

Warnung vor „Momo Challenge“: Das sagt Youtube

Wie die Videoplattform Youtube dem Portal TMZ mitteilt, gibt es noch keine Hinweise auf Youtube-Videos, die zur „Momo Challenge“ aufrufen. Sollten solche Videos auftauchen, wären sie ein klarer Verstoß gegen die Youtube-Richtlinien und würden umgehend entfernt.

Auch eine deutsche Promi-Frau wurde bereits ein Opfer von „Momo“ (Link zu Merkur.de*): Im Sommer versetzte ein gruseliges WhatsApp-Profil die Tochter von TV-Moderatorin Eva Grünbauer in Angst.

Wie der US-Sender CBS News berichtet, wurde der 7-jährige Tanner Markham zum „Momo“-Opfer. Der gruselige Clip erschien in einem Video, das er sich auf dem Smartphone seiner Mutter ansah.

Kinderpsychologe Douglas Goldsmith vom „Primary Children’s Hospital“ geht davon aus, dass bereits zahlreiche Kinder mit dem „Momo“-Clip konfrontiert wurden. Er warnt vor den Folgen des Videos: “Kinder sind sehr leicht zu beeinflussen. Diese sehr furchterregende Figur sagt: ‚Du sollst Dich umbringen! Und so funktioniert es!‘ Das ist in keiner Weise witzig oder ein gerissener Streich. Das ist enorm gefährlich!“

In England gab es wohl mehrere „Momo“-Vorfälle: Dort warnen bereits mehrere Schulen, dass die Horrorfigur in Videos mit Clips aus „Peppa Wutz“ und „Fortnite“ auftaucht.

Die Momo-Challenge ist wieder da - Totes Mädchen bei Fortnite und in Kindervideos

fro

Merkur.de* ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionetzwerkes.

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