Kennedy-Schwiegertochter litt unter Depressionen

New York - Mary Kennedy verstarb vergangenen Mittwoch. Die Ex-Frau von Robert F. Kennedy Jr litt vor ihrem Tod jahrelang unter Depressionen und anderen Problemen.

Die getrennt lebende Frau von Robert F. Kennedy junior habe zunehmend unter Unsicherheit gelitten und sei mehrfach „auffällig“ gewesen, berichtete die „New York Times“ am Freitag. Die Familie zeigte sich in tiefer Trauer über den Tod der 52-Jährigen. Mary Kennedy war am Mittwochabend in einer Scheune auf ihrem Anwesen in Bedford, 70 Kilometer nördlich New Yorks, erhängt aufgefunden worden.Im Gegensatz zu ersten Meldungen wurde kein Abschiedsbrief gefunden. Von der Polizei hieß es nur, dass es jedoch keinerlei Anzeichen gebe, dass der Todesfall kein Selbstmord sei.

Die Zeitung beschrieb Mary Kennedy als sehr warmherzige Frau. Die Architektin habe oft Feste für die Nachbarschaft gegeben und sich dabei nicht um Statusfragen gekümmert. Allerdings habe sie zuletzt auch mit Alkohol und Medikamenten gekämpft, immer wieder sei sie von Depressionen heimgesucht worden. „Ganz oft habe ich mich gefragt, wie sie es durch den Tag geschafft hat“, zitiert die Zeitung ihren Witwer Robert. „Sie hat sich oft im Leben sehr gequält.“

dpa

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