Herausgeberin droht royalem Paar

Noch mehr Nacktfotos von Herzogin Kate?

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Herzogin Kate war Berichten zufolge empört und stinksauer, als sie von den Oben-ohne-Bildern erfuhr

London - Die Herausgeberin des französischen Magazins "Closer" hat Herzogin Kate mit der Veröffentlichung weiterer Nacktbilder gedroht. Auch eine italienische Zeitschrift will die Fotos nun drucken.

Laurence Pieau, Herausgeberin des französischen Magazins "Closer", wehrt sich mit Händen und Füßen gegen Vorwürfe, die abgedurckten Nacktfotos von Herzogin Kate seien entwürdigend. Das berichtet die britische "Daily Mail" in ihrer Onlineausgabe. Mit einem breiten Lächeln habe sie außerdem gesagt, dass sich Prinz Harry nun "weniger einsam" fühlen würde, berichtet das Nachrichtenportal weiter. Damit spielte Pieau auf den Nacktfotoskandal des 28-Jährigen an, der bei einer Sause in Las Vegas vor wenigen Wochen die Hüllen fallen gelassen hatte.

Fast wie nebenbei soll die "Closer"-Herausgeberin dann noch folgenden Kommentar fallen gelassen haben: "Ich werde nicht mit der Tatsache hinterm Berg halten, dass es noch mehr intime Fotos gibt." Die "Daily Mail" schreibt, Pieau habe in einer schamlosen Art und Weise zahlreiche Interviews gegeben, um sich selbst zu rechtfertigen und den Verkauf ihres Magazins weiter anzukurbeln. Außerdem postete sie einige Twitter-Nachrichten, in denen sie Lesern eine "heiße Provence-Version der Kronjuwelen" versprach. Zudem würden sie die Chance bekommen, "sehr sinnliche Aufnahmen von Kate und ihrem Mann Prinz William" zu entdecken.

Herausgeberin: "Das sind Bilder voller Freude"

Auf den Bildern sei ein junges Paar zu sehen, dass "gerade geheiratet hat, sich liebt und schön ist", fuhr Pieau dem Onlineportal zufolge fort. "Das sind Bilder voller Freude. Die Fotos sind nicht entwürdigend." Als ob sich Herzogin Kate und Prinz William darüber nicht schon genug ärgern könnten, droht dem royalen Paar sogar noch mehr Schmach.

Nach dem französischen „Closer“-Magazin hat nun auch die irische Ausgabe des „Daily Star“ am Samstag die Bilder abgedruckt. Chefredakteur Michael O'Kane rechtfertigte den Abdruck in der BBC. Das Paar sei von einer öffentlichen Straße aus zu sehen gewesen. Der Palast in London verurteilte das Vorgehen. Die Motivation könne „nichts anderes als Gier“ sein. O'Kane erklärte, sein Blatt habe für die Fotos kein Geld bezahlt. Mittlerweile wurde der Chefredakteur suspendiert.

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Auch das italienische Klatschblatt „Chi“ hat die Oben-ohne-Bilder von Herzogin Kate bereits veröffentlicht. Das Magazin zeigt die Oben-ohne-Bilder in einer 28 Seiten langen Fotostrecke. Es gehört wie die französische Ausgabe von „Closer“ zum Medienimperium des früheren italienischen Ministerpräsidenten und Medienzaren Silvio Berlusconi.

Die Verlagsgruppe Mondadori, in der beide Magazine erscheinen und die zur Berlusconi-Gruppe Fininvest gehört, führt Berlusconis Tochter Marina. Die Fotografen, die für Mondadori arbeiten, gelten als rücksichtslos. Im Internet kursieren sogar Paparazzi-Bilder, die angeblich die Verlagschefin selbst oben ohne zeigen, veröffentlicht in ihrem eigenen Magazin.

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Das Büro von Kates Ehemann Prinz William hatte noch am Freitagabend angekündigt, gegen die Veröffentlichung in Frankreich rechtlich vorzugehen. Es handele sich um einen Bruch der Privatsphäre. Nun will das Königshaus den Fotografen verklagen. Zusätzlich soll eine Anzeige gegen Unbekannt den Skandal eindämmen. Diese könnte für die Verantwortlichen ungeahnte Folgen haben. Die in „Closer“ veröffentlichten Fotos zeigen Kate (30) beim Oben-ohne-Sonnenbaden auf der Terrasse eines privaten Ferienhauses. William (30) ist in Shorts zu sehen. Ein französisches Gericht wird am Dienstag über die einstweilige Verfügung gegen eine weitere Veröffentlichung entscheiden. Mittlerweile hat auch eine dänische Zeitung die Veröffentlichung der intimen Bilderangekündigt. Währenddessen fahndet die Polizei mit Hochdruck nach dem Fotografen.

Inzwischen hat sich sogar Sarah Ferguson, Herzogin von York, in den Oben-ohne-Skandal um Herzogin Kate eingemischt. Sie sprach der jungen Prinzen-Gemahlin Mut zu. Aus eigener Erfahrung wisse sie, was Kate im Moment durchmachen müsse, sagte Ferguson voller Mitgefühl gegenüber dailymail.co.uk. Die Herzogin von York war vor 20 Jahren ebenfalls barbusig von Paparazzi abgelichtet worden. Darauf folgte die Scheidung von ihrem Mann Prinz Andrew.

pie/dpa

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