"Er kann bei mir auf 400-Euro-Basis anfangen"

Von Axel Grysczyk/Los Angeles/Groß-Zimmern - Prinz Frederic (65) habe durch die Bankenkrise zehn Millionen Euro verloren und sei pleite, berichten Zeitungen und Zeitschriften. Jetzt will der in L.A. lebende Gatte von Zsa Zsa Gabor (91) von Anhalt in Deutschland Rente beantragen.

Er hoffe auf monatlich 400 Euro. Sein adoptierter Sohn Prinz Michael von Anhalt, wohnhaft in Groß-Zimmern, amüsiert die Geschichte. "Der hat die Garage voll mit Bentleys und Rolls Royce stehen, dem geht's nicht schlecht. Er will nur in die Medien und Aufmerksamkeit. Wenn's ihm wirklich schlecht gehen sollte, kann er jederzeit zu mir kommen und in einem meiner Fitnessstudios als Seniorentrainer auf 400-Euro-Basis anfangen", sagt der Groß-Zimmerer Prinz. Der Kontakt zu seinem Vater sei weniger geworden. Gerade weil er mit unwahren Geschichten stets versuche, die Aufmerksamkeit auf sich zu lenken, berichtet Prinz Michael.

Das Anhaltinische Zuhause in L.A. sei dermaßen luxeriös, dass genug Werte vorhanden sind, um nicht kurzfristig pleite zu gehen. Daher sei es überflüssig, die von deutschen Medien aufgeworfene Frage zu erörtern, ob seine in Deutschland lebenden adoptierten Söhne ihm finanziell beistehen müssten. "Klar, wenn er in Hartz IV rutscht, käme der Staat auf mich zu und ich müsste für ihn aufkommen", erklärt Prinz Michael. Soweit würde es nicht kommen. Und selbst wenn bliebe Prinz Frederic noch die finanzielle Rettung durch den Job im Fitnesstudio in Groß-Zimmern.

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