Mit der Geige singt er sich in die Herzen

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Musiker und Song-Writer Max Reimer trat bei der RTL-Castingshow „Das Supertalent“ mit seinem Gesang und seiner Geige auf.

Frankfurt – Mit seiner Stimme und seiner Geige sang er sich in die Herzen der Zuschauer und der Jury mit Dieter Bohlen, Michelle Hunziker und Thomas Gottschalk: Der Frankfurter Max Reimer trat am 27. Oktober bei der RTL-Castingshow „Das Supertalent“ auf. Von Silke Gottaut

Er kam eine Runde weiter. Doch trotz guter Kritik reichte es überraschenderweise nicht fürs Halbfinale. Ob der 24-Jährige deswegen traurig ist, erzählt er dem EXTRA TIPP im Interview.

Wie sind Sie dazu gekommen, zu singen und Geige zu spielen?

Ich bin in der Ukraine aufgewachsen und dort lernt man schon im Kindergarten singen. Meine Kindergärtnerin war von mir begeistert, deswegen hat sie mir vorgeschlagen, dass ich Geige spielen lerne. Als ich nach Deutschland kam hatte ich einen super Musiklehrer. Mit 14 Jahren war mir dann klar, dass ich einmal etwas mit Musik machen möchte. Als ich 18 war habe ich angefangen eigene Songs zu schreiben.

Wie sind Sie zum Supertalent gekommen?

Ich bin von einer Redakteurin angesprochen worden, ob ich nicht Lust hätte teilzunehmen. Beim Supertalent kann ich entscheiden, mit was ich wie auf der Bühne auftrete. Das kann ich bei anderen Casting-Shows nicht. Da ich singe und ein Instrument spiele, kommt für mich zum Beispiel DSDS nicht in Frage.

Waren Sie bei Ihrem Auftritt sehr aufgeregt?

Ja, das war ich. Das Ansagen vor den vielen Menschen war schlimm. Da ich stottere war das nicht leicht. Und wenn ich aufgeregt oder sehr bewegt bin, stottere ich noch mehr. Aber als ich anfing zu singen, ging es mir wieder gut. Dann war da nur noch die Angst vor Dieters Meinung. Ich war mir nicht sicher, ob ihm meine Stimme gefällt. Umso überraschter war ich, als Dieter mir ein so positives Feedback gegeben hat. Ich war sehr glücklich, als ich dreimal ein „Ja“ von der Jury bekommen habe und somit weiter gekommen bin. Auch wenn es nun überraschend doch nicht fürs Halbfinale gereicht hat.

Sind Sie sehr enttäuscht, dass Sie nicht weiter gekommen bist?

Nein, nicht wirklich. Es ist zwar schade, da es noch eine gute Erfahrung gewesen wäre, aber ich verbinde mit dem Supertalent sehr viel Positives. Und die Leute kennen mich schon. Ich werde öfter in der Bahn angesprochen.

Was sind Ihre weiteren Pläne?

Ich werde mein Studium an der Musikhochschule Frankfurt nächstes Jahr beenden und in der Zeit weiter Musik machen und weitere eigene Lieder schreiben. Mit meinem Management arbeite ich daran, möglichst im nächsten Jahr etwas Neues von mir zu veröffentlichen. Im Dezember gehe ich mit ‘Gymmotion’ als ‘Teufelsgeiger’ auf Tour. Weitere Auftritte stehen unter www.maxreimer.de

Was für Lieder schreibst du und wo trittst du damit auf?

Ich schreibe Songs, die eher traurig sind. Es geht um Beziehungen, persönliche Erlebnisse und alles, was mich gerade so beschäftigt. Ich trete aber nicht nur mit meinen Liedern auf, sondern auch mit gecoverten Liedern, die jeder kennt. Da ich gerne vor vielen Menschen auftrete, bin ich öfter in großen Diskotheken.

Wenn du nicht am Schreiben und Üben bist, was machst du in deiner Freizeit? 

Ich bin ein großer Kino-Fan. Ich gehe sehr gerne in die E-Kinos in Frankfurt. Außerdem gehe ich gerne auf die Berger-Straße. Ich finde, dass ist der schönste Ort in Frankfurt, weil es dort alles gibt. Sie ist schick, aber auch gemütlich.

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