Sich selbst zu sehen, ist witzig

+
„logo!“-Moderatorin Jennifer Sieglar Foto: ZDF/ Kerstin Bänsch (nh)

Region Rhein-Main – Die ZDF-Kindernachrichtensendung „logo!“ hat ein neues Gesicht: Jennifer Sieglar. Die 29-jährige Frankfurterin bringt seit Mittwoch den Kindern das aktuelle Weltgeschehen näher. Wie sie ihre erste Sendung im TV erlebte, verrät sie dem EXTRA TIPP im Interview. Von Silke Gottaut

Waren Sie vor Ihrer ersten Sendung sehr aufgeregt? Und wie ist es, wenn man sich selbst im Fernsehen sieht?

Ich war extrem aufgeregt. Meine Beine haben unglaublich gezittert, aber das hat man in der ersten Sendung wegen der Kameraeinstellung nicht gesehen. Sehr praktisch! Sich dann selbst im Fernsehen anzuschauen fühlt sich sehr witzig an. Eigentlich glaubt man gar nicht, dass das tatsächlich im Fernsehen lief.

Warum möchten Sie vor der Kamera stehen und eine Kindersendung moderieren? Was reizt Sie daran?

Ich wollte nicht unbedingt Moderatorin irgendeiner Sendung werden, sondern wenn dann von einer tollen Sendung wie „logo!“, mit der ich mich identifizieren kann. Ich arbeite ja schon seit vier Jahren als Autorin bei „logo!“ und habe viele Erklärstücke und Beiträge gemacht. Ich finde, dass Kinder genauso viel über die Welt wissen sollten, wie Erwachsene auch. Dass ich die Kinder jetzt mit meinen Moderationen neugierig auf die Beiträge machen kann, finde ich eine tolle neue Herausforderung.

Sie heißen bei „logo!“ Jennie. Ist das Ihr einziger Spitzname oder haben Sie noch andere?

Jennifer war einfach immer zu lang. Da hat sich Jennie angeboten. Die Schreibweise mit -ie habe ich mir mit zehn Jahren ausgedacht, einfach weil ich es schön fand. Und es hat sich durchgesetzt. Die einzige die mich Jennifer nennt, ist meine Oma. Wer mich ärgern will, nennt mich Anne-Marie, das ist mein zweiter Vorname.

Wie haben Sie reagiert, als Sie die Zusage bekommen haben?

Ich habe alle meine Freunde und meine Familie angerufen, die in den Tagen zuvor mitgefiebert haben. Dann bin ich mit allen Essen gegangen und habe gefeiert.

Wie sind Sie damals auf „logo!“ gekommen?

Während des Studiums habe ich beim Radio gearbeitet. Dort habe ich die „logo!“-Moderatorin Anja Roth kennengelernt. Ich fand interessant was sie von ihrer Arbeit erzählt hat und habe mich für die Sendung begeistert. Daraufhin habe ich bei „logo!“ ein Praktikum gemacht und mich dann als Redakteurin beworben.

Was verbinden Sie mit Frankfurt?

Meine Heimat. Ich liebe Frankfurt und möchte niemals wegziehen. Frankfurt wird von nicht Frankfurtern total unterschätzt, denn es hat viel mehr zu bieten, als man auf den ersten Blick erkennt. Außerdem Eintracht Frankfurt. Ich bin dank meiner Eltern Fan von Geburt an. Und ich bin eine Liebhaberin von Handkäs und Äppler. Verbotenerweise manchmal süß gespritzt.

Haben Sie Lieblingsecken in Frankfurt, an denen Sie gerne Zeit verbringen?

Ich bin gerne im Grüneburgpark mit Freunden, shoppe auf der Schweizer Straße und kenne glaube ich alle Sonnenterrassen auf denen man im Sommer brunchen kann.

Was machen Sie so in Ihrer Freizeit?

Ich spiele seit ich zehn bin Feldhockey beim Höchster THC. Leider kommt das in diesem Jahr viel zu kurz, weil sich die Trainingszeiten mit den Arbeitszeiten nicht so gut vertragen. Außerdem treffe ich mich mindestens einmal die Woche mit meinen Freunden bei unserem Stamm-Italiener zum Pasta essen und Quatschen.

Möchten Sie selbst einmal Kinder haben?

Ja, auf jeden Fall! Und sie sollen dann auch immer "logo!" gucken.

DAS KÖNNTE SIE AUCH INTERESSIEREN

Kommentare