Deutsche Band chancenlos?

ESC: So stehen die Wetten für Elaiza

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Elaiza vertreten Deutschland beim ESC.

London - Eine knappe Woche vor dem Eurovision Song Contest ist Hochbetrieb bei den Buchmachern. Den Wett-Quoten zufolge hat das deutsche Trio Elaiza allerdings wenig Chancen auf den Sieg.

Deutschlands ESC-Beitrag rangierte am Montag auf der Liste des britischen Wettbüros Ladbrokes auf Rang 17 von 37 Plätzen. Danach zu urteilen müsste der Armenier Aram MP3 dieses Jahr den ESC-Titel mit seinem Song „Not Alone“ abräumen. Der 30-Jährige ist in seiner Heimat ein beliebter Sänger und Comedian und thront schon seit Wochen auf dem Spitzenplatz. Hinter ihm liegt Schwedens Sanna Nielsen („Undo“), ebenfalls hoch im Kurs steht das verführerische „Tick-Tock“ der lasziven Maria Yaremchuk aus der Ukraine.

In den vergangenen Jahren hatten Wettlisten häufig den Gewinner des Song Contest vorausgesagt. Sie prophezeiten unter anderem den Sieg der Dänin Emmelie de Forest in Malmö 2013.

Elas saarländische Heimatgemeinde fiebert mit

Wenn Elaiza am Samstag beim Eurovision Song Contest auftritt, fiebert das Saarland besonders mit. Sängerin Ela wohnt dort. Genauer in Schiffweiler, wo es eine Public Viewing-Party für sie gibt. „Es wird ein kleines Volksfest für Ela“, sagte der Bürgermeister von Schiffweiler, Markus Fuchs. Ela (21), Tochter eines ukrainischen Musikers und einer polnischen Sängerin, wohnt seit ihrer Kindheit in der 16.000-Einwohner-Gemeinde nördlich von Saarbrücken. Sie habe die Idee des Public Viewings „sehr cool“ gefunden, sagte Fuchs.

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Auch Saarlands Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) wird bei Elas Auftritt („Is It Right“) in Schiffweiler mitfiebern. „Das ganze Saarland drückt am Samstag die Daumen, dass Ela mit ihrer frischen und munteren Art auch Europa verzaubert“, sagte Kramp-Karrenbauer der dpa. Ela sei das beste Beispiel dafür, „wie Großes aus Kleinem entstehen kann“.

Der ESC am 10. Mai in Kopenhagen soll auf einem Platz eines ehemaligen Grubenstandorts auf eine Leinwand übertragen werden. Der Bürgermeister rechnete mit 2000 bis 2500 Besuchern. „Mit so einer Unterstützung kann Ela nur gewinnen“, sagte Fuchs. Mit Sängerin Nicole („Ein bisschen Frieden“) hatte 1982 bereits eine Saarländerin den Grand-Prix gewonnen.

dpa

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