Ende einer Ära: A-ha verabschiedet sich aus Deutschland

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Verabschiedeten sich von ihren deutschen Fans (v.li.): Keyboarder Magne Furuholmen, Sänger Morten Harket und Gitarrist Pal Waaktaar-Savoy.

Berlin - In Berlin ist eine Ära zu Ende gegengen: Die Pop-Band A-ha verabschiedete sich in der O2 World Arena von seinen deutschen Fans. Entsprechend melancholisch war der Schlusstitel.

Sie waren die letzten, die A-ha live in Deutschland erleben konnten: Etwa 12 500 Fans haben die norwegische Popband auf ihrem Abschiedskonzert am Freitagabend in Berlin gefeiert. Mit stehendem Applaus und lauten Pfiffen umjubelten die Besucher der O2 World Arena das Trio um Sänger Morten Harket. Der Frauenschwarm begrüßte sein Publikum ­ im lässig aufgeknöpftem Hemd und mit dunkler Sonnenbrille ­ mit einem der ersten Banderfolge: “The Sun Always Shines On Tv““. Das dazugehörige Album “Hunting High and Low“ hatte die Norweger vor 25 Jahren international bekanntgemacht.

Magne Furuholmen dankte seinen Fans für teilweise jahrzehntelange Treue. “Wir haben unser Leben 25 Jahre lang miteinander geteilt“, sagte er sichtlich ergriffen. “Deutschland war extrem wichtig für uns.“ Die angekündigte Auflösung der Band, die in den 80ern ihre größten Erfolge feierte, war ständig spürbar. Songtexte wie “Stay, don't just walk away“ (“Summer Moved On“) oder Titel wie “Crying in the Rain“ bekamen auf dem Abschiedskonzert eine tiefere Bedeutung.

Entsprechend melancholisch war der Schlusstitel: Der erste große Erfolgshit der Band, “Take on Me“, war zugleich der letzte Song, den A-ha vor deutschem Publikum spielte. Endgültig Abschied nimmt das Trio am 4. Dezember in der norwegischen Hauptstadt Oslo.

dpa

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