Einfach nur Wahnsinn: Nina bald live im Fernsehen

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Die Offenbacherin Nina Kutschera (links) wird von Nena bei „The Voice of Germany“ gecoacht.

Offenbach/Neu-Isenburg – Fünf Sängerinnen aus der Rhein-Main-Region haben es in die Battles der TV-Castingshow „The Voice of Germany“ geschafft. Aber nur eine wird im neuen Jahr in den Live-Shows zu sehen sein. Von Norman Körtge

Die Offenbacherin Nina Kutschera (links) wird von Nena bei „The Voice of Germany“ gecoacht.

Nina Kutschera kann es immer noch nicht richtig glauben. Am Freitagabend, 6. Januar, wird die Offenbacherin auf einer Studiobühne in Berlin stehen, singen undMillionen von Sat.1-Zuschauern werden live dabei sein. „Ich bin jetzt schon ganz nervös“, gesteht die 30-Jährige. Die Mutter von zwei Töchtern hofft aber, dass sie trotzdem ihre gesangliche Leistung abrufen kann. Dem Zufall überlassen wird die Gesangslehrerin aber nichts. „Weihnachten feiere ich noch mit meiner Familie in Offenbach“, verrät sie. An Silvester wird sie dann bereits in der Hauptstadt sein, um zusammen mit ihrem Gesangs-Coach Nena für die Live-Show zu proben. Mit dem Frankfurter Tanzlehrer Kelechi Onyele wird sie zudem an ihrer Choreografie arbeiten. „Das alles ist so der Wahnsinn, unfassbar“, versucht sie ihre Gefühle in Worte zu fassen.

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Für Laura Martin aus Neu-Isenburg ist der Traum, die „Stimme Deutschlands“ zu werden, allerdings ausgeträumt. Am Donnerstagabend sang sie im Battle-Duett gegen Max Giesinger aus Karlsruhe „Radioactive“ von Kings of Leon. Am Ende entschied sich ihr gemeinsamer Coach Xavier Naidoo für den badischen Sunnyboy. „Ich hatte vor allem daran zu knabbern, dass auch keiner der anderen Coaches für mich eine Lanze gebrochen hat, sondern alle für Max waren“, berichtet die 32-Jährige von ihrer kurzzeitigen Enttäuschung. Geblieben ist bei der Sängerin des Eurodance-Duos Captain Jack die Erfahrung, mit Xavier Naidoo zusammengearbeitet und von ihm gelernt zu haben: „Das kann mir keiner mehr nehmen.“ Im Frühjahr sind Auftritte in Finnland und Norwegen mit Captain Jack geplant. „Ich möchte aber imneuen Jahr musikalisch mehr für mich selbst machen“, erzählt sie. Richtig Lust hätte Martin auf Akustik-Sachen. „Nur ich und ein Gitarrist auf der Bühne“, schwärmt sie.

In den Shows am Donnerstag- und Freitagabend auf ProSieben und Sat.1, in denen jeweils zwei Musiker gegeneinander antreten mussten, konnte sich sonst keine der drei Frankfurterinnen durchsetzen. Coach Rea Garvey entschied sich gegen Rola Hinterbichler, das Duo von The BossHoss gegen Charlie Waldschmidt und Xavier Naidoo gegen Dilan Koshnaw.

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