DSDS-Sängerin Anna-Maria aus Koma erwacht

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Die DSDS-Sängerin wurde bei einem Hubschrauber-Absturz schwer verletzt.

Bielefeld - Die bei einem Hubschrauberabsturz schwer verletzte DSDS-Sängerin Anna-Maria Zimmermann ist endlich aus dem Koma erwacht. Kommunizieren kann sie aber vorerst nur mit Zetteln.

Der Sprecher des Traumazentrums Bethel in Bielefeld, Jens Garlichs, bestätigte am Donnerstag Angaben des Onlinedienstes der “Neuen Westfälischen“, dass die Sängerin aus dem künstlichen Koma erwacht sei. Die Künstlerin liegt seit einem Hubschrauberabsturz am 24. Oktober im Krankenhaus.

Die 21-Jährige sei ansprechbar, könne aber selbst nicht sprechen, hieß es. Den Ärzten, ihren Eltern und ihrem Freund schreibe sie Botschaften auf Zettel. “Sie kommuniziert auch mit den Augen“, so der Sprecher. “Sie lächelt - oder auch nicht. Sie kann den Kopf leicht bewegen. Sie guckt Fernsehen und hat lauter Kuscheltiere auf dem Bett.“ Es gebe keine Hinweise auf Hirnschäden durch das Unglück. Zurzeit bestehe keine Lebensgefahr. “Frau Zimmermann kann im Moment nicht sprechen, weil die Atmung noch künstlich unterstützt wird.“

Bilder vom Unglücksort

Ex-DSDS-Sängerin bei Absturz lebensgefährlich verletzt

Laut behandelndem Arzt kann sich die Frau an den Tag des Unfalls erinnern. Zum Zeitpunkt des Absturzes setze allerdings die Erinnerung aus. Die Mediziner gehen davon aus, dass Zimmermann nach ihrer Genesung wieder als Sängerin auftreten kann. Sie war im Landeanflug mit dem Hubschrauber abgestürzt. Beim Unglück wurden auch der Manager und der Assistent der Sängerin sowie der Pilot schwer verletzt. Die Unglücksursache ist unklar. Zimmermann war 2006 mit der Castingshow “Deutschland sucht den Superstar“ (DSDS) bekanntgeworden.

Für die nächste Woche sei noch eine Operation an der Lunge geplant, sagte Garlichs. “Dort ist ein acht Zentimeter langer Knochensplitter eingedrungen.“ Ob dieser Splitter auch Gefäße verletzt habe, sei noch unklar. “Es wird sicherlich ein komplizierter Eingriff werden, weil wahrscheinlich weitere innere Verletzungen versorgt werden müssen.“ Dies sei eine neue Belastung für die Patientin und bringe zwangsläufig lebensbedrohliche Risiken mit sich.

dpa

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