Dior: Modenschau in Paris ohne John Galliano

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Unerwünscht: Ex-Dior-Designer John Galliano

Paris - Der Designer ist bei einer Prêt-à-porter-Schau fast so wichtig wie die Kleider selber, aber das ist dem Modehaus Dior egal. Warum John Galliano draußen bleiben muss:

Die Pariser Prêt-à-porter-Schauen steuern an diesem Freitag auf einen ungewöhnlichen Höhepunkt zu. Das französische Modehaus Christian Dior wird im Rodin-Museum eine noch von seinem gefeuerten Kreativdirektor John Galliano entworfene Kollektion präsentieren. Die Einladungskarten dafür wurden am Donnerstag verschickt. Modeexperten erwarten, dass anders als früher kaum Prominenz, dafür aber umso mehr Schaulustige zu der mit Spannung erwarteten Schau kommen werden.

Dior hatte sich zum Auftakt der Modewoche von seinem langjährigen Designer getrennt, nachdem Klagen über schwer judenfeindliche Pöbeleien des exzentrischen Briten bekanntgeworden waren. Der 50-Jährige Galliano streitet die ihm zur Last gelegten Äußerungen ab. Er hat sich aber öffentlich für sein Benehmen entschuldigt. Zu einem im Internet kursierenden Video, das ihn als lallenden Hitler-Freund zeigt, hat er sich nicht geäußert.

dpa

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