Brad Pitt: „Katrina“ war menschliches Versagen

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Setzt sich für die Umwelt und soziale Projekte ein: Schauspieler Brad Pitt.

Berlin - Der Schauspieler Brad Pitt (45) glaubt, dass der Hurrikan „Katrina“ durch den verherrenden Umgang mit der Natur herbei geführt wurde. 1800 Menschen kamen bei der Katastrophe ums Leben.

 “Die Jahrzehnte der Vernachlässigung der Dämme und eine Politik, die bekannte Probleme totschwieg, hat unmittelbar zum Tod von 1800 Menschen geführt“, schreibt Pitt in dem Buch “Architecture In Times Of Need“, aus dem erstmals auf Deutsch das Online-Portal “theeuropean.de“ am Mittwoch zitierte. “Unsere erste Antwort auf eine Krise sollte es sein, den ärmsten und hilflosesten Mitgliedern der Gesellschaft zur Seite zu stehen. Daran sind wir grandios gescheitert“, schreibt Pitt.

Bei der „Miss Earth Wahl“ geht es auch um die Umwelt:

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Deswegen engagiere er sich für das “Make It Right“-Projekt des Berliner Architekturbüros Graft, mit dessen Betreibern Pitt befreundet ist. Im Stadtteil Lower Ninth Ward in New Orleans sollen Häuser gebaut werden, die auf sogenannte Nachhaltigkeit setzen: “Um den Menschen wieder ein Zuhause zu bieten: damit sie ihre Existenzen erneut aufbauen können, bevor die Hoffnung schwindet und die Grundstücke in die Hände von Immobilienspekulanten fallen.“ Hurrikan “Katrina“ wütete im August 2005 in den US-Bundesstaaten Louisiana, Mississippi, Florida, Georgia und Alabama. Er tötete mehr als 1800 Menschen. Etwa 1,3 Millionen Menschen entlang der US- Golfküste verloren ihr Hab und Gut.

dpa

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