Blumenkleider für New York

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Marco Marcu zeigt eine seiner Kreationen, die in New York präsentiert wird.

Neu-Isenburg – Blumen aus Seide, Stoffe in leuchtenden Farben von Chanel, Cavalli und Versace: Die Kleider des Neu-Isenburger Designers Marco Marcu sind bei Kundinnen von Hamburg bis Dubai beliebt. Ab kommenden Freitag sollen auch die New Yorker an seinen Kreationen Gefallen finden. Neben Wolfgang Joop ist er der einzige Deutsche, der bei der Couture Fashion Week in New York seine Mode präsentiert. Von Jennifer Dreher

Und das wird für den Kreativen etwas ganz Besonderes. „Es wird das erste Mal sein, dass ich überhaupt nach New York fliege, und dann werde ich auch noch meine eigene Show dort haben“, schwärmt er in seiner Boutique in der Frankfurter Straße.

26 Kleider, unzählige Accessoires, Taschen und Schuhe werden mit Marcu auf Reisen gehen. „Vor Ort habe ich eine eigene Suite, in der auch der Showroom sein wird“, berichtet er. Dort werden die Outfits für die Show zusammengestellt, aufgebügelt und präsentiert.

Schon heute fliegt er mit seiner Frau in die USA, damit bei der Show mit dem Namen „The Language Of Flowers“, was die Sprache der Blumen heißt, am Freitag, 10. September, nichts schief geht. Präsentiert wird sie im Hotel Walldorf Astoria, in dem Paris Hilton aufwuchs und in dem neben vielen Stars der ehemalige US-Präsident Franklin D. Roosevelt nächtigte.

Große Blumen sind nur für den Laufsteg

Vor Ort kümmert sich eine Agentur um die Organisation. „Ich muss nur mich und meine Kleider mitbringen“, sagt Marcu. Auch eine Vorauswahl an Models stehe schon bereit. Am Dienstag wird er entscheiden, welche zwölf der 20 Bewerberinnen auf den Laufsteg geschickt werden. „In den USA sind eigentlich dünne Models gefragt, aber ich setze bewusst auf Größe 36“, betont der Designer. Beginnend mit schwarzen Kleidern, die mit glitzernden Spitzenblumen verziert sind, wird es mit jeder Kreation farbenprächtiger. Und weil sie nach dem Einsatz in New York wieder auf den Kleiderbügeln in seiner Neu-Isenburger Boutique hängen, hat er sich etwas einfallen lassen. „Für die Kameras und Fotos braucht man große Blumen. Die Kundinnen hier würden die nicht tragen. Deswegen sind einige Elemente abnehm- und austauschbar“, sagt er. Zu kaufen gibt es die Einzelstücke aber erst nach seiner Rückkehr.

Weitere Infos unter m-marcu-fashiondesign.de

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