Flörsheimerin bei Heidi Klums „Germanys Next Topmodel“

Ausflug in eine Glitzerwelt

Sharon Battiste kam unter die letzten 50 Teilnehmer- innen der Castingshow „Germany´s Next Topmodel“.

Flörsheim – Für zehntausende Fans ging die neue Staffel von „Germany‘s Next Topmodel“ in der vergangenen Woche los. Für Sharon Battiste begann das Abenteuer schon viel früher. Die 20-Jährige schaffte es in die Top 50 der Castingshow. Von Julia Renner

Schon als Kind hat Battiste gern gemodelt. Kaum in der Schule, poste sie schon für den Neckermann-Katalog. Im Juni vergangenen Jahres ist sie dann ganz spontan zum Casting der Heidi Klum-Show nach Düsseldorf gefahren. Mit mehreren hundert Mädchen präsentierte sie sich dort.

Ende November stand dann fest, dass sie eines der 50 schönsten Mädchen Deutschlands ist. Mitte Dezember ging es nach München. Mehrere Tage wurde dort gedreht und fotografiert. „Heidi habe ich nur fünf Minuten gesehen“, sagt die Auszubildende zur Groß- und Außenhandelskauffrau. „Viel habe ich also von ihr nicht mitbekommen.“ Nach dem München-Aufenthalt endete für Sharon Battiste der Ausflug in die Topmodel-Welt. Sie kam nicht weiter. „Ich war total enttäuscht“, gesteht sie.

Trotzdem hat sie die Zeit in München in guter Erinnerung. Das erste Mal vor der Kamera war für Battiste „krass, ich war ziemlich nervös“. Jetzt drückt sie der blonden Dominique die Daumen.

Auch wenn es in der Castingshow von Heidi Klum nicht geklappt hat – modeln will sie trotzdem weiterhin. Die Vorstellung, ein international gefragtes Topmodel zu werden, hat sie allerdings nicht. Battiste ist ganz bodenständig, will auf jeden Fall ihre Ausbildung fertig machen, die sie erst im vergangenen Jahr begonnen hat. Das hat für die junge Frau oberste Priorität.

Trotzdem würde sie gern nebenberuflich modeln. Zumindest, wenn das in ihren straffen Zeitplan passt. Denn Battiste ist leidenschaftliche Tänzerin, trainiert mehrmals pro Woche Garde-, Jazztanz und HipHop.

Im Alltag ist die Flörsheimerin übrigens ganz uneitel. „Markenklamotten sind mir nicht wichtig und ich gehe oft ungeschminkt aus dem Haus.“

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