„Ich habe sie nicht getötet“

Was schöne 18-Jährige Baby antut, ist total barbarisch

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Was dieser schönen Teenagerin vorgeworfen wird, schockiert ganz Ohio.

Tausende Menschen verfolgen den Fall von Skylar Richardson. Es wird diskutiert, ob sie als Teenager ihr Baby getötet hat - oder nicht.

Ohio - Brooke Skylar R. sitzt in einer Polizeistation im US-Bundestaat Ohio. Sie muss Fragen über Nabelschnur, Plazenta und ihren Menstruationszyklus und ihre Nabelschnur zu ihrem Kind, das nicht mehr lebt, beantworten. Währenddessen durchsuchen Ermittler das Haus der 18-Jährigen im Vorort Warren County der Stadt Cincinnati. Die Mutter der schönen Teenagerin sagt ihr, sie würde ins Gefängnis gehen. Brookes Vater meint, der Teenager habe etwas Schreckliches getan.

Es war die Frauenärztin von Skylar R., die die Polizeiermittlungen ins Laufen brachte. Die Teenagerin hatte ihr gerade erzählt, dass sie ein totes Baby zur Welt gebracht hatte und den Säugling dann im Hinterhof vergraben hätte. Doch hinter dem Geständnis stecken noch weiter Details, wie sich herausstellen sollte. 

Im Anschluss an das Gespräch mit der Ärztin muss sie ihre Geschichte von Anfang an bei der Polizei erzählen: Als sie ein paar Monate zuvor herausfand, dass sie schwanger war, sagte die schöne Skylar der Polizei, sie habe ihren Arzt nie zurückgerufen, weil sie Angst hatte. "Ich wollte mein Baby nicht wirklich haben", sagte sie. "Ich weiß wirklich nicht, was ich vorhatte." Was ihr vorgeworfen wird, könnte grausamer kaum sein.

Sie erzählte der Polizei, dass sie über Abtreibung nachgedacht und sogar gegoogelt habe, wie das gehen könnte. Aber die Teenagerin sei nicht so weit gegangen. Ein Beamter fragte, ob sie eine Abtreibung an sich selbst vorgenommen habe, berichtet eu.cincinnati.com. Das würde sie niemals tun, meinte der Teenager daraufhin.

Baby von schöner Teenagerin kommt unbemerkt zur Welt

Eines Nachts hatte die Teenagerin starke Rückenschmerzen. Als sie im Haus der Eltern dann auf die Toilette geht, kam nach Aussage von Skylar R., das Baby einfach aus ihr heraus. Die damals 18-Jährige hielt es am Kopf fest, um zu verhindern, dass es in die Schüssel fiel. Das Mädchen wickelte ihr Kind in ein Handtuch und nennt es Annabelle.

Nach der ersten Aussage im Polizeirevier begann der Gerichtsprozess gegen Brooke Skylar. Während ihres Prozesses sagten Staatsanwälte, Skylar habe ihr Kind absichtlich getötet, weil sie nicht wollte, dass jemand wusste, dass sie als Teenager schwanger war.

Die inzwischen 20-jährige R. wird wegen schweren Mordes und unfreiwilligen Totschlags angeklagt. Bei einer Verurteilung könnte sie den Rest ihres Lebens im Gefängnis verbringen.

"Ich habe sie nicht getötet", sagte sie im Polizeiinterview. "Es war nicht am Leben. Ich musste sie begraben", sagte die junge Frau aus.

Teenager lässt Baby verschwinden - Polizei findet Knochen im Hinterhof

Brooke Skylar sagte der Polizei, sie habe ihr Baby in die Garage gebracht, wo sie sich einen Spaten schnappte. Sie ging dann zum Rand des Hinterhofs und fing an zu graben. Sie habe als Teenagerin enorme Schmerzen in dieser Nacht gehabt und hätte könne kein tiefes Grab ausheben können.

Die 20-Jährige kam mit ihren Eltern Kim und Scott R. in das Warren County Courthouse in Ohio am 3. September 2019. Dort wird Skylar des schweren Mordes, des unfreiwilligen Totschlags, des groben Missbrauchs einer Leiche, der Manipulation von Beweisen und der Gefährdung des Kindes durch den Tod ihres Neugeborenen angeklagt. Bei der Tat war Skylar eine Teenagerin. Nun könnte sie zu einer lebenslangen Haftstrafe verurteilt werden.

Die Ermittler sagten aus, sie hätten die Überreste des Babys nur mit Bürsten und ihren Händen geborgen. Die Knochen seien so klein gewesen, dass es schwer zu sagen sei, ob sie Steine ​​oder Knochen sammelten. Der Gerichtsmediziner teilte mit, die Behörden hätten Haare und winzige Fingernägel gefunden, aber keine erkennbaren Organe. Die Beamten sammelten die Knochen zwei Monate nach der Geburt des Babys der schönen Teenagerin.

Teenager soll Baby wegen einer Persönlichkeitsstörung getötet haben

Nachdem die Überreste gefunden worden waren und weitere Zeugen befragt wurden, kam es am 11. September 2019 zu einer letzten Verhandlung. Darin sagte auch ein Psychologe aus, der damit beauftragt worden war, den Fall der Teenagerin zu untersuchen. Der Experte befand vor Gericht, R. könne sich während der Befragung wegen einer sogenannten psychischen Störung nicht verteidigen. Er sagte, Skylar habe Angst vor Ablehnung und Verlassenheit, und er sagte, die Polizei habe dies zu ihrem Vorteil ausgenutzt.

Die Juroren hörten auch Aussagen über eine "Persönlichkeitsstörung" und darüber, wie Skylar sexuell missbraucht wurde, als sie jünger war. Mehrere Personen unterstützen mit ihren Aussagen das Bild, dass die Teenagerin immer gefallen wollte und es ihren Eltern stets recht machen wollte.

In der Schule war Brooke Skylar R. sehr beliebt gewesen, als Cheerleaderin aktiv und kümmerte sich um Mitschüler. Nun möchte die junge Frau Psychologie an der Uni in Cincinnati studieren. Nach den abschließenden Argumenten der Staatsanwälte am 12. September wird eine Jury entscheiden, ob sie stattdessen eine lebenslange Haftstrafe antreten muss. 

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