Neues im Vermisstenfall 

Maddie McCann vermisst: Pleite für die Eltern - Suche eingestellt?

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Herber Rückschlag für die Eltern von Maddie McCann.

Maddie McCann ist seit 2007 vermisst. Nun folgt ein herber Rückschlag für die Eltern. Steht die Suche etwa kurz vor dem Ende?

Update vom 22. Oktober: Diese Nachricht dürfte die Eltern der vermissten Maddie McCann alles andere als erfreuen. Knapp 12,5 Jahre nach dem mysteriösen Verschwinden der kleinen Engländerin, steht die Suche quasi vor dem Ende. Zwar wurde ein neuer Chefermittler zu der Ermittlungsgruppe „Operation Grange“ hinzugezogen - dieser arbeitet jedoch nur in Teilzeit an dem Vermisstenfall. Der Mann namens Mark Cranwell beschäftigt sich mit seinem sehr kleinem Team ab sofort weiter mit dem Maddie-McCann-Fall. Mittlerweile sind nur noch vier Polizisten damit beauftragt, das große Rätsel um die kleine Maddie zu lösen, wie thesun.co.uk berichtet.

Suche nach Maddie McCann kurz vor dem Ende?

Der Chefermittler kümmert sich neben der Ermittlungsgruppe „Operation Grange“ auch mit der rapid wachsenden Messer-Kriminalität in London. Seit acht Jahren ermittelt das Scotland Yard den Fall von Maddie McCann, was Steuerzahler um die 14 Millionen kostete. Doch es scheint, als würde die Hoffnung auf einen Verdächtigen immer weiter schrumpfen. Die Eltern von Maddie McCann werden vermutlich auch diese Klatsche gut einstecken - und die Suche nach ihrer Tochter niemals aufgeben.

Update vom 1. Oktober: Auch nach über zehn Jahren haben Kate und Gerald McCann die Hoffnung noch nicht aufgegeben, eines Tages ihre Tochter Maddie McCann, die im Alter von drei Jahren 2007 in einem Portugal-Urlaub verschwand, wieder in die Arme schließen zu können. Während ihrer verzweifelten Suche mussten die Eltern bisher viel Leid erfahren und Rückschläge hinnehmen. Immer wieder wenden sie sich an die Öffentlichkeit - so auch jetzt. Und der Grund ist schockierend.

Denn neben dem eigentlichen Vermisstenfall müssen die Eltern ihre Kraft noch für einen anderen Kampf opfern: Den gegen Concalo Amaral, den früheren Chefermittler, der später aber behauptete, dass Maddie McCann tot sei und ausgerechnet ihre Eltern Schuld daran wären. 

Kate und Gerald McCann wehren sich seitdem gegen diese Aussagen, die unter anderem auch in Amarals Buch und einer Netflix-Doku über den Fall der verschwundenen Maddie McCann auftauchen. Der Rechtsstreit dauert seit Jahren an - und ist mittlerweile sogar vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte in Straßburg gelandet.

Doch nun sind die Eltern außer sich - denn möglicherweise kommt es dort nie zu einer Verhandlung. Schuld daran könnte der drohende Brexit sein, wie die britische Website dailystar.co.uk berichtet. Seit zwei Jahren warten sie bereits, dass sich das höchste Gericht der Sache annimmt - doch neben dem Fall stehen dort über 55.000 weitere aus. Es sei unmöglich vorherzusagen, wann der Fall Maddie McCann behandelt wird, zitiert das Portal einen Sprecher des Gerichtshofs. Die massive Verzögerung sei auch eine Folge der aktuellen Unsicherheiten wegen des Brexits, berichtet Daily Star. 

Die Eltern von Maddie McCann wollen hingegen einfach nur noch einen Schlussstrich ziehen, wird der Sprecher der Familie zitiert. Sie seien sehr verärgert wegen dieser Angelegenheit.

Vermisste Maddie McCann: Diese Frau lässt Eltern hoffen

Update vom 4. September 2019: Seit dem 3. Mai 2007 fehlt von Maddie McCann jede Spur. Das Mädchen aus England, das im Portugal-Urlaub im Alter von drei Jahren verschwand, gehört wohl zu den bekanntesten Vermissten auf der ganzen Welt. Nun sorgt ein Fall aus Russland jedoch für Aufregung: Dort tauchte ein Mädchen auf, das bereits seit 20 Jahren von ihren Eltern gesucht wird. Diese 24-Jährige könnte den Eltern von Maddie McCann wieder Hoffnung geben.

Im Jahr 1999 wurde die damals vierjährige Yulia Gorina als vermisst gemeldet. Die Weißrussin fuhr damals mit ihrem Vater dem Zug von Minsk nach Asipovichy, zwei weißrussische Städte. Auf der 100 Kilometer langen Bahnfahrt schlief der Vater jedoch ein - als er aufwachte, war seine Tochter weg. Für die Eltern beginnt der Horror: Sie werden, ähnlich wie die Eltern von Maddie McCann beschuldigt, selbst etwas mit dem Verschwinden ihrer Tochter zu tun zu haben - und geben die Hoffnung auf ein Wiedersehen nie auf.

24-Jährige taucht wieder auf: Diese Russin gibt Eltern von Maddie McCann Hoffnung

Yulia Gorina erinnert sich, von einem Paar mitgenommen worden zu sein. Sie landet anschließend in einem Kinderheim und wird eines Tages adoptiert. Im Alter von 24 Jahren macht sich ihr Freund auf die Suche nach ihren leiblichen Eltern und findet einen Zeitungsartikel, der von einem vermissten Mädchen aus Weißrussland handelt. „Ich begann die Berichte zu lesen und als ich realisierte, dass so viele Fakten mit mir übereinstimmen, fing ich an zu weinen“, sagt die 24-Jährige gegenüber mirror.co.uk. 20 Jahre nach ihrem Verschwinden kann die heute 24-Jährige ihre Eltern wieder in die Arme schließen - ein DNA-Test belegte, dass Yulia ihre Familie gefunden hat.

Für die Eltern von Maddie McCann dürften solche News zugleich herzzerreißend als auch Hoffnungsträger sein. Klar ist: Auch Kate und Gerald McCann geben die Hoffnung nicht auf, starteten zuletzt sogar eine neue Suchaktion, wie extratipp.com* berichtet. 

Erstbericht: Praia da Luz - Der Fall der vermissten Madeleine "Maddie" McCann gilt seit mittlerweile 12 Jahren als ungeklärt. Erfolglos versuchen Beamte der britischen und portugiesischen Polizei das Mädchen, welches im Alter von drei Jahren im Urlaub in Portugal spurlos verschwand weiterhin zu finden. Nun gibt es eine neue heiße Spur, die der Polizei nachgeht.  

Ein Durchbruch scheint gelungen! Die Polizei hat laut Angaben der britischen Zeitung „Mirror“ einen Verdächtigen im Visier. So gab einer der Beamten bekannt, dass sie „So nah dran, wie noch nie“ wären und einen mutmaßlichen Täter im Visier hätten. Bei der Person soll es sich um einen „ausländischen Mann“ handeln, der sich zur gleichen Zeit im portugiesischen Urlaubsort Praia da Luz aufgehalten hat. Und genau zu dieser Zeit verschwand auch die damals drei Jahre alte Maddie McCann plötzlich aus ihrem Hotelzimmer. 

Maddie McCann: Ausländischer Täter in Verdacht

Informationen zu dem Täter sind bisher jedoch nur sehr spärlich gesät. Scheinbar weiß bisher nur die Polizei um wen es sich handelt und möchte laut „Mirror“ keine weiteren Angaben preisgeben. Das ist nichts Neues. Der Fall Maddie ist, obwohl mittlerweile 12 Jahre vergangen sind, weiterhin so brisant, dass neue Entwicklungen immer sehr vertraulich behandelt werden. 

Diese ‚Geheimhaltung‘ bestätigt auch eine weitere anonyme Quelle der britischen Zeitung.“ Die Briten waren vor kurzem hier, es gab Gespräche im Polizeibüro der Stadt. Es ist alles sehr geheim, aber im Fall Maddie ist das ja immer so. Nur die Polizei weiß, wer der Verdächtige ist". 

Lokale Zeitung bestätigt neue Ermittlungen in Fall Maddie McCann

Das die Polizei an einer neuen Spur dran ist, bestätigt außerdem noch eine die lokale Zeitung "Correio da Manhã“. Ihren Aussagen nach ist die Suche nach „neuen Hinweisen und Verdächtigen“ mittlerweile sogar eingestellt, da die Polizei mittlerweile kurz davor ist, zu wissen was mit Maddie McCann 2007 an der portugiesischen Algarve passiert ist.

Diese Faktenlage wird auch noch dadurch bekräftigt, dass sich Kriminalbeamte von Scotland Yard direkt in Portugal mit den örtlichen Beamten der „Policia Judiciaria“ betroffen haben, um die neusten Entwicklung in dem Fall rund um die verschwundene Maddie zu diskutieren. 

Schnelle Aufklärung um Maddie McCann? Verdächtiger wohl Polizei bekannt

Auch in Bezug auf den Täter scheint sich die Polizei recht sicher zu sein. Denn laut dem Newsportal „Expresso“ soll der neue Verdächtige „kein Unbekannter für die portugiesische Polizei" sein. Jedoch scheint man hier aufgrund der andauernden Ermittelungen nicht weiter ins Detail gehen zu wollen.

Erst im Mai diesen Jahren rückte der Fall um das verschwundene Mädchen Maddie McCann wieder in den Fokus der Öffentlichkeit, weil die britischen Beamten einen Verdächtigen im Blick hatten. Die heiße Spur führte direkt nach Deutschland. Unter Tatverdacht stand der Mörder und Pädophile Martin Ney(48), der eine lebenslange Haftstrafe in Deutschland absitzt.

Die Geschichte von Maddie McCann auf Netflix

Doch das ist nicht der einzige Grund warum der Fall weiterhin die Menschen und Polizei in Atem hält. Am 15. März 2019 hat Netflix die Dokumentarreihe „Das Verschwinden von Madeleine McCann“ veröffentlicht. In insgesamt 8 Folgen wirft die Serie einen umfangreichen Blick auf den Fall. Wie Extratipp.com* berichtet, zeigt die Dokumentation beispielsweise die letzten Worte die Maddie an ihr die Mutter hatte.

Netflix Trailer zu „Das Verschwinden der Madeleine McCann“

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