Stadt trauert

Vater wirft eigenes Baby von Brücke und geht danach zum Saufen in Kneipe

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Ein Baby ist gestorben, weil es von einer Brücke geworfen wurde.

Anwohner beobachten, wie ein 22-Jähriger ein Baby in einen Fluss wirft. Was er dann tut, verschlägt allen die Sprache.

Radcliffe/England - Mit Tränen in den Augen standen Anwohner in Radcliffe in der Nähe der englischen Stadt Manchester am Flussufer. Zwei Feuerwehrautos, ein Krankenwagen, diverse Polizeiautos und ein Polizeihubschrauber sind in der Nähe des Stadtzentrums zum Einsatz gekommen. Grund war eine grausame Entdeckung: Etwa 100 Meter von einer Brücke entfernt fanden die Einsatzkräfte einen elf Monate alten Jungen im Wasser. Ein Anwohner, der den Vorfall beobachtet hatte, schrieb auf Facebook: "Es war ein sehr kleines Kind im Fluss, ich dachte, es wäre eine Puppe, als ich es sah.“

Sanitäter kämpften um das Leben des kleinen Jungen, nachdem ihn Feuerwehrleute aus dem Fluss gezogen hatten. Das Kind wurde ins Krankenhaus gebracht. Doch kurz nach seiner Ankunft konnte der Junge nur noch für tot erklärt werden. Somit wurde eine Mordermittlung eingeleitet.

Von der Brücke im Norden soll der Mann das Baby geworfen habe. Dann ging der 22-Jährige in die Lock Keeper Kneipe.

Vater schmeißt Kind in Fluss - Anwohner in Tränen

Der 22-jährige Mann, der verdächtigt wird, das Baby von der Brücke in den Fluss geworfen zu haben, soll den Jungen zuvor in einen Korb gelegt haben, wie Augenzeugen berichteten. Weiter sagten die Anwohner, dass der Mann im Anschluss in eine Kneipe ging und fragte, ob er sich setzen dürfe.

Die Tochter einer Kellnerin der Bar „Lock Keeper“ sagte, der Verdächtige sei "hereingekommen und habe nach einem Drink gefragt, aber er habe kein Geld".

Dann kamen, laut der jungen Frau, Unmengen von Menschen in die Bar und schrien, dass sich ein Baby im Fluss befindet, wie thesun.co.uk berichtete. Während dieser dramatischen Szenen saß der Verdächtige in der Bar zwischen den Stammgästen, starrte an die Wand und bewegte sich nicht. Als der Mann einem anderen Gast sagte, er habe sein Baby in den Fluss geworfen, rief jemand die Polizei. Die Beamten nahmen den 22-Jährigen wenige Minuten später fest.

Vater wirft Baby von Brücke - Morduntersuchung eingeleitet

Nun läuft in Radcliffe eine Morduntersuchung. Die englischen Polizisten arbeiten daran, die Umstände zu klären, die dazu geführt haben, dass das Baby im Wasser gelandet ist.

"Während wir einen Mann in Gewahrsam haben, laufen unsere Ermittlungen noch und ich fordere alle Zeugen oder Personen mit Informationen auf, sich so schnell wie möglich mit ihm in Verbindung zu setzen, damit wir herausfinden können, was mit ihm geschehen ist", sagte ein Kriminalpolizist zu dem Fall.

Die Einwohner der Kleinstadt sind erschüttert. So schreibt beispielsweise ein Anwohner auf Facebook: "Die ganze Stadt Radcliffe wird heute Abend mit gebrochenem Herzen schlafen gehen."

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