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Tattoo-Dummheit: 19-Jähriger hat genug von Tribal - und schnappt sich Käsereibe

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Ein Mann hat sein ungeliebtes Tattoo mit einer Käsereibe entfernt.

Tattoo-Irrsinn eines 19-Jährigen. Der hat genug von seinem Tribal - und greift kurzerhand zur Käsereibe. 

Mendoza/Argentinien - Tattoos sind so eine Sache. Die einen finden, nur Kriminelle lassen sich stechen. Wiederum andere können nicht genug von der Körperkunst gekommen und verzieren ihren Körper großflächig. Die nachfolgende Geschichte zeigt auf jeden Fall, wie verzweifelt manche Menschen sein können, wenn sie sich von ihrem alten Tattoo trennen wollen. Ein heute 21-Jähriger hatte dermaßen genug von seinem Tribal, dass er kurzerhand zur Käsereibe griff.

Tattoo-Irrsinn: Mann hat genug von seinem Tribal

Tattoos entspringen einer jahrtausendealten Tradition. Bereits die berühmte Gletscher-Mumie Ötzi hatte einiges an Farbe in der Haut. Der im Eis konservierte Körper wird auf mehr als 5000 Jahre geschätzt. Doch auch in anderen Kulturen, etwa bei den neuseeländischen Maori, sind Tätowierungen bis heute weit verbreitet. Bei einem Tattoo wird Farbe mithilfe einer Nadel in die zweite Hautschicht gestochen. Der Fantasie sind hierbei keine Grenzen gesetzt: Die Motive reichen von Schriftzügen über Porträts bis hin zu symmetrischen Mustern. In Deutschland ist es rechtlich so, dass sich Jugendliche ab 16 Jahren tätowieren lassen dürfen. Allerdings braucht es dafür eine schriftliche Einwilligung eines Erziehungsberechtigten.

Angeblich keine Tattoos bei neuem Job

Ein junger Mann aus Argentinien hatte die Volljährigkeit schon hinter sich, als er sich für ein Tattoo entschied. Ein tribalähnlicher Kreis auf dem Unterarm sollte es sein. Fotos im Netz zeigen ein schnörkelloses Zeichen, bei dem nur die äußeren Linien gestochen sind. Blöd nur: Kurz nachdem er sich die Tätowierung hat stechen lassen, wollte er einen Job bei der Flughafen-Polizei antreten. Dort dürfe man keine Tattoos haben - angeblich. Und so nahm der Irrsinn mit der Käsereibe seinen Lauf.

19-Jähriger entfernt Tattoo mit Käsereibe

Die Tattoo-Geschichte verbreitete sich zunächst in lokalen Medien. Demnach war der Betroffene zum Tatzeitpunkt 19 Jahre alt. 2017 habe er sich bei der Flughafen-Polizei beworben. Dort habe man ihm gesagt, dass er mit einer sichtbaren Tätowierung keine Chance auf den Job habe. Geld für eine professionelle Entfernung hatte er offenbar nicht. Und das Tattoo habe ihm ohnehin nicht gefallen. Der Gaucho recherchierte ein bisschen im Internet und fand den Tipp, die Stelle mit einem Bimsstein zu bearbeiten. Das klappte jedoch nicht sonderlich gut. Also kam das Genie auf die Idee, es mit einer Käsereibe zu probieren. 

Tattoo-Trottel: „Würde es nicht weiterempfehlen“

Die Sache endete - wer hätte es gedacht - „sehr schmerzhaft und blutig“. Das Internetportal unilad.co.uk zitiert den Mann mit folgenden Worten: „Ich musste die Wunde gut verbinden und viel Desinfektionsmittel auftragen. Eine Woche später bin ich ins Krankenhaus gegangen und habe mich gegen Tatanus impfen lassen.“ In diesem Moment habe er es „natürlich bereut“. Immerhin: Der Argentinier würde diese Art der Tattoo-Entfernung „nicht weiterempfehlen“. Den Job bei der Flughafen-Polizei hat er übrigens nicht angetreten.

Fotos von der Käsereibe und dem abgewetzten Arm gibt es unter anderem hier:

Dieses Bauerbeiter-Foto hat ein verrücktes Detail - doch kaum jemand sieht sofort, was hier mehr als falsch gelaufen ist, wie extratipp.com* berichtet.

* extratipp.com ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerkes.

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