Spenden-Aktion sammelt über 64.000 Dollar

Schöne Turnerin (20) rutscht bei Übung von Stufenbarren und stirbt

Ein schrecklicher Unfall im Training kostete einer jungen Turnerin (20 Jahre alt) das Leben. Die schöne Sportlerin verunglückte bei einer Übung am Barren.

  • Melanie Coleman war Studentin an der Southern Connecticut State University
  • Die 20-Jährige studierte Krankenpflege
  • Melanie war erfolgreiche Turnerin
  • Ein Trainingsunfall am Barren führte zu ihrem tragischen Tod

Connecticut/USA - Die Southern Connecticut State University trauert um Melanie Coleman. „Melanies Tod macht uns todunglücklich und fassungslos“, trauert ihre ehemalige Trainerin Mary Fredericks auf der Website der Universität, „sie war unglaublich fleißig und eine sehr herzliche junge Frau. Wir sind mit unseren Gedanken und Gebeten bei ihrer Familie.“

Turnerin stürzt im Training: Verletzung kostet sie das Leben

Am Freitag, den 8. November, war die hübsche Athletin im Training gestürzt. Zwei Tage später verstarb sie im Krankenhaus an den Folgen der Verletzung, die sie bei ihrem Unfall am Stufenbarren erlitten hatte. Laut Informationen der Daily Mail war es ein Schaden am Rückenmark, der zum viel zu frühen Tod der Turnerin führte.

Die traurige Nachricht vom den Tod der werdenden Krankenschwester traf die gesamte Hochschule hart. Melanie Coleman war zwar erst seit dem Herbst 2017 Studentin, doch sehr schnell ein „engagiertes Mitglied der Universitäts-Gemeinschaft“, erklärt der Vorstand der Turner, Jay Moran.

Vorzeige-Turnerin: Melanie Coleman stirbt mit nur 20 Jahren

Melanie Coleman galt als die große Turn-Hoffnung in den USA. An ihrer Highschool war sie Team-Kapitänin und darüber hinaus Mitglied der Auswahl des Bundesstaats. Ihr ehemaliger Coach beschreibt sie als besondere junge Frau, die jeden, der sie kannte, positiv berührte, und als absolute Teamplayerin. Im vergangenen Jahr wurde sie dann in das US-Studenten-Nationalteam berufen und sogar vom Profi-Verband geehrt, der vor zwei Jahren allerdings heftigster Kritik ausgesetzt war. Es ging um Übergriffe an Turnerinnen. 

Umso überraschender kam der schwere Sturz. Melanie soll das Gerät bestens gekannt und schon tausende Male daran trainiert haben. „Es war ein unerwarteter Unfall mit tragischem Ausgang“, fasst ihr Trainer zusammen. 

Unfall am Barren: Turnerin kannte das Gerät eigentlich bestens

Melanies Schwester Tiffany wird sie wohl mit am meisten vermissen. Bis Tiffany ihren Abschluss gemacht hatte, turnten die beiden im Gespann und gaben ein erfolgreiches Duo. „Wir waren immer auf der gleichen Leistungsstufe, obwohl sie älter ist als ich, weil ich immer zu ihr aufschließen wollte“, sprach Melanie damals im Interview mit thesouthernnews.org über das Verhältnis zu ihrer Schwester, der Turnerin. „Es war immer ein freundschaftlicher Wettbewerb.“

Wie beliebt Melanie Coleman war, zeigt auch der Spendenaufruf, den ihre Familie bei gofundme.com gestartet hat. Nach zwei Tagen wurden bereits mehr als 64.000 Dollar gesammelt. Via Mealtrain spendeten Freunde und Bekannte - Stand 11. November - bereits Mahlzeiten bis zum 23. Januar 2020. Mit den Mahlzeiten hilft die Gemeinschaft der Familie durch die schwere Zeit, das Geld soll für Melanie Colemans Beerdigung ausgegeben werden.

Melanie Coleman stirbt: Familie der Turnerin erhält viel Unterstützung

Die Hilfsgesuche waren nicht von der Familie ins Netz gestellt worden. Die Turnerin Melanie „hat heute Nacht ihre Engelsflügel bekommen und schaffte es, ihr Leben für andere zu geben. Bitte betet weiter für die Coleman-Familie, die diesen unergründlichen Verlust durchmachen muss. Die Unterstützung von dieser Seite und dem Mealtrain wird von der Familie mit viel Dankbarkeit entgegengenommen. Bitte teilt diese beiden Seiten weiter mit der Gemeinschaft, während die Familie mit der unverbesserlichen Realität um Melanies Tod ringt“, ruft Organisatorin Anna Andrich emotional zur Hilfe auf. 

Viele werden die Studentin sehr vermissen. Nicht zuletzt die Kinder, die sie als Jugendtrainerin in ihrem Heimatort beim Turnen betreute. Auch in Australien muss man um einen großen Sportler trauern. Der Paralympics-Star Kieran Modra kollidierte mit einem Auto und starb.

Rubriklistenbild: © Marijan Murat, dpa / Screenshot Facebook Melanie Coleman (Screenshot)

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