Welcher Tierhasser tut so etwas?

Pferd: 19 Tiere verwahrlost - Fotos im Netz sind nichts für schwache Nerven

Pferd: 19 Tiere wurden in Serbien gefunden - sie waren bis zur Unkenntlichkeit verwahrlost. Bilder bei Facebook zeigen jetzt das entsetzliche Verbrechen.

  • Die serbische Polizei stoppt einen illegalen Tiertransport
  • An Bord: Mehrere völlig entkräftete Pferde
  • Bilder dokumentieren das entsetzliche Verbrechen
Serbien - Serbien, Balkanstaat mit rund sieben Millionen Einwohnern. Hervorgegangen ist das 88.000 Quadratkilometer große Land aus dem Vielvölkerstaat Jugoslawien (zerbrochen 2003). Serbien belegt in der Rangliste des Korrutionsindexes weltweit nur den 87. Rang - hinter Ländern wie Burkina Faso, Vanuatu oder Griechenland. Und so gehen dort manche Dinge, die andernorts vielleicht nicht so leicht hätten stattfinden können - wie die nachfolgende Geschichte. 19 Pferde (Alle Informationen zum Hauspferd, Rassen, Abstammung, Herkunft, Anzahl und Typen bei extratipp.com*) sind teilweise bis zur Unkenntlichkeit verwahrlost - Bilder im Internet dokumentieren das entsetzliche Verbrechen.
Bis auf die Knochen abgemagert waren die Pferde, die in Serbien auf einem Laster entdeckt worden sind.

Pferde in desolatem Zustand: Tierschützer posten heftige Bilder bei Facebook

„Dringend - so dringend, dass es nicht dringender sein könnte!“ Mit diesen aufrüttelnden Worten beginnt ein Post bei Facebook, der auf Englisch verfasst ist. Abgesetzt hat ihn die Tierschutzorganisation „Serbia‘s Forgotten Paws“ - auf Deutsch heißt das so viel wie „Serbiens vergessene Pfoten“. Es geht diesmal um Pferde. Die gemeinnützige Organisation hat bei Facebook fast 17.000 Follower. Auch bei Instagram sind die Ehrenamtler aktiv, dort folgen ihnen mehr als 2100 Menschen. Sie alle sahen nun Bilder, bei denen sich einem fast der Magen umdreht. Was war geschehen? Lesen Sie auch bei extratipp.com*Pferd kann Flammen-Inferno entkommen - doch plötzlich fällt ein Schuss.

Die geretteten Pferde sind in einem Stall untergebracht, brauchen aber dringend Hilfe.

Der Hintergrund der nachfolgenden Geschichte ist nicht hinreichend geklärt. Anscheinend haben Polizisten einen illegalen Tiertransport auf einer serbischen Straße angehalten und aus dem Verkehr gezogen. Ein Veterinär kam hinzu, gemeinsam wurde die Weiterfahrt verboten. Was aus dem Fahrer des Lkw geworden ist, ist nicht genau bekannt. Er soll laut den Tierschützern aber vor Gericht landen. Über die Herkunft der Fracht - Pferde - kann nur spekuliert werden. Die insgesamt 25 Hengste und Stuten waren in dem Lastwagen zusammengepfercht. Einige Tiere sind gechipt, stammen aus dem Nachbarland Mazedonien. Deren Besitzer hatten sie aber schon vor langer Zeit verkauft. Woher der Transport kam, ist unklar. Möglicherweise aus dem Kosovo.

Völlig verwahrlost, verdreckt und abgemagert ist dieses Pferd.

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Illegaler Tiertransport: Zwei Pferde werden sofort eingeschläfert

Tragisch: Vier Tiere waren bereits auf der Ladefläche verendet. Zwei weitere der Klepper waren in einem so desolatem Zustand, dass sie direkt eingeschläfert werden mussten. Viele der 19 überlebenden Tiere waren bis zur Unkenntlichkeit geschändet, abgemagert und verwahrlost. Die Pferde (Das sind die teuersten Pferderassen der Welt, berichtet extratipp.com*) konnten sich kaum auf den Beinen halten, so kraftlos waren sie. Rippenbögen und Hüftknochen waren deutlich zu sehen. Einige hatten offene Wunden, aus denen Eiter floss. Das Fell war verklebt von Kot. All das wurde auf Bildern dokumentiert, die das entsetzliche Verbrechen zeigen. Alle Fotos - Achtung, darunter ist auch sensibles Bildmaterial - sehen Sie hier:

Der Beitrag bei Facebook von „Serbia‘s Forgotten Paws“ hat bislang noch nicht die Reichweite erhalten, die er verdient hat. Lediglich 175-mal wurde der Post geteilt. Gut möglich aber, dass sich das in den kommenden Tagen ändert. Das wäre auch wichtig, denn die Pferde brauchen dringend Hilfe. Aufgrund serbischer Quarantäne-Bestimmungen können die verbliebenen 19 Tiere nur zusammen gehalten werden. Heißt: Entweder werden alle gerettet - oder alle Pferde kommen zum Schlachter. Die Tierschützer haben eine Kampagne gestartet, um Geld für die Hengste und Stuten zu sammeln. Bislang ist fast ein Viertel der benötigten 9500 Pfund (das entspricht etwa 11.200 Euro) eingegangen. Wer den Tieren Helfen möchte, hier geht es zu Fundraising-Seite justgiving.com.

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*extratipp.com ist Teil des bundesweiten Ippen Digital Redaktionsnetzwerks

Rubriklistenbild: © Screenshot „Serbia‘s Forgotten Paws“ / Facebook

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