Im hessichen Espenau

Pferd: Mann vergewaltigt Stute - wenig später ist er fast tot

  • Natascha Berger
    vonNatascha Berger
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In Hessen erwischt ein Mann einen mutmaßlich Stuten-Vergewaltiger - und tritt ihn fast tot. Vor Gericht kommen grausame Details ans Licht.

  • Ein Mann soll mehrere Pferde missbraucht und aufgeschlitzt haben
  • Der mutmaßliche Stuten-Vergewaltiger wurde von einem Mann fast tot getreten
  • Vor Gericht offenbaren sich weitere schlimme Details

Espenau - „Ich tue der Menschheit einen Gefallen, den hau‘ ich jetzt weg“, hört man einen 33-Jährigen auf einer Videoaufnahme sagen. Der Mann steht vor Gericht, weil er einen 51-Jährigen so schwer verprügelt haben soll, dass dieser bis zu seinem Ende seiner Tage ein Pflegefall bleiben wird. Sein Opfer soll im Jahr 2015 mehrere Pferde (Pferd: Alle Informationen zum Hauspferd, Rassen, Abstammung, Herkunft, Anzahl und Typen*) vergewaltigt und mit Schnitten verletzt haben. Über den brutalen Fall aus Hessen berichtet extratipp.com*.

Pferde missbraucht und misshandelt? Mutmaßlicher Stuten-Vergewaltiger schwer verletzt gefunden

Die grausame Geschichte nimmt ihren Anfang im März 2015. Damals entdeckte ein Pferdezüchter (Pferd: die teuersten Rassen der Welt bei Pferden*) aus Espenau (Hessen) auf einer Videoaufnahme, dass sich ein Mann an einer Stute verging und sich dabei selbst befriedigte. In einem anderen Stall habe der schockierte Pferdezüchter (Pferd: Alle Pferdesportarten auf einen Blick*) zuvor Blutspuren entdeckt. 

Ein Mann soll sich an einer Stute vergangen haben.

Die misshandelte Stute musste von einem Tierarzt behandelt werden und sei auch Monate später „noch immer gestört“ gewesen, so der Züchter. Am 11. Juni 2015 wurde ein 51-Jähriger schwerst verletzt auf einem Gehweg entdeckt. Schnell stand die Vermutung, dass es sich bei dem Mann um den Stuten-Vergewaltiger handeln könne.

Mann erwischt Pferde-Schänder und tritt ihn beinahe zu Tode

Der 51-Jährige war laut hna.de* damals nicht ansprechbar, hatte blutunterlaufene Schwellungen am Kopf und blutete stark aus der Nase. Rund einen Monat später wurde der 33-jährige Tatverdächtige festgenommen - er gestand, den mutmaßlichen Pferde-Schänder am Tatabend erwischt und verprügelt zu haben. Nun steht der Mann vor Gericht, ist seit Oktober 2015 aufgrund des außer Kraft gesetzten Haftbefehls wieder auf freiem Fuß. Das Verfahren gegen den mutmaßlichen Stuten-Vergewaltiger wurde eingestellt, weil kein Verstoß gegen das Tierschutzgesetz bestehe. 

30 Tritte gegen Kopf und Körper: Mann filmt Tat an mutmaßlichem Stuten-Vergewaltiger

Der Angeklagte hat am Tatabend eigenen Angaben zufolge mehr als fünf Liter und diverse Schnäpse getrunken. Auf der Straße habe er denmutmaßlichen Pferde-Schänder gesehen und sich auf sein Quad gesetzt. Mit seinem Handy filmte er dem Bericht von hna.de* zufolge die Tat und kündigte an dem „Pferdeflüsterer“ gleich „in die Fresse“ zu hauen

In Hessen steht ein Mann vor Gericht, weil er einen mutmaßlichen Pferde-Vergewaltiger schlimm verprügelte.

Der 33-Jährige trat und schlug den Mann fast tot. Rund 30 Mal trat er gegen Kopf und Körper des Mannes, nachdem er ihn zu Boden geprügelt hatte. Nach der brutalen Attacke fuhr er vom Tatort in Espenau davon. 

Mutmaßlicher Pferde-Schänder bis ans Lebensende Pflegefall

Seit der Attacke ist der mutmaßliche Stuten-Vergewaltiger schwerbehindert und kann nur noch über eine Magensonde ernährt werden. Bis zu seinem Lebensende wird er ein Pflegefall bleiben, so der Staatsanwalt im Gerichtssaal. Dem 33-Jährigen wurden zudem weitere Taten wie etwa Körperverletzung und Fahren ohne Führerschein vorgeworfen. Im Laufe der Verhandlung sollen noch 28 Zeugen verhört werden.

Ein Pferd ist in Melbourne mitten auf der Straße zusammengebrochen. Als einige Passanten dem Kutschenfahrer zur Hilfe eilen, passiert etwas Schreckliches*. Man traut seinen Augen nicht.

Pferde zählen zu den beliebtesten Tieren, können aber auch gefährlich werden. Hier erfahren Sie, was es bedeutet, wenn ein Pferd seine Ohren nach hinten anlegt.

* extratipp.com und hna.de sind Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerkes.

Rubriklistenbild: © Friso Gentsch / dpa (Fotomontage)

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