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Mutter tötet pädophilen Nachbarn, der ihren Sohn missbraucht hat

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Eine verzweifelt aussehende Frau
Eine Mutter tötet ihren pädophilen Nachbarn (Symbolbild) © Imago

Nach dreieinhalb Jahren ist Sarah Sands wieder auf freiem Fuß. Den Totschlag an ihrem Nachbarn bereut sie nicht.

London – Nach dreieinhalb Jahren ist die Engländerin Sarah Sands aus der Haft entlassen worden. Ihre Verurteilung löste eine breite öffentliche Diskussion aus, denn Sands wurde zu einer Gefängnisstrafe verurteilt, weil sie ihren Nachbarn Michael Pleasted erstochen hatte. Die Tat war rechtlich gesehen ein Kapitalverbrechen, trotzdem konnten viele Engländer die Londonerin verstehen. Denn Pleasted war pädophil und hatte sich an Sands Sohn Bradley vergangen. 2014 verdiente sich der damals 12-Jährige etwas Taschengeld dazu, indem er in Pleasteds Geschäft aushalf. Nach wenigen Wochen wollte er den Job jedoch nicht mehr fortführen.

Wie unter anderem RTL berichtet wurde kurze Zeit später bekannt, dass man dem Ladenbesitzer Kindesmissbrauch an zwei Jungen vorwarf — daraufhin brach auch Bradley sein Schweigen und vertraute sich seiner Mutter Sarah an. Sie fand ihn laut Berichten weinend und zitternd auf dem Boden vor, er habe sich Vorwürfe gemacht, da er glaubte, mit seinem Schweigen den Missbrauch der anderen Kindern ermöglicht zu haben. Einige Zeit später nahm sich Sands ein Messer und ging hinüber zu Pleasteds Wohnung. Ursprünglich habe sie ihn nur zu einem Geständnis bringen wollen, da Bradley so die Aussage vor Gerichte erspart werden würde. Doch es kam anders.

Als der Täter keine Reue zeigte, verlor Sarah Sands die Kontrolle

Wie Sarah Sands in ihrem Buch „Loss of Control“ (Deutsch: „Kontrollverlust“) berichtet, trat Michael Pleasted ihr auf arrogante Weise gegenüber und zeigte keine Anzeichen, für seine schrecklichen Taten einstehen zu wollen. Da verlor die Mutter die Kontrolle über sich selbst und stach dem Peiniger ihres Sohnes mit dem Messer in die Stirn. Später wurde Sands für Totschlag wegen Kontrollverlust verurteilt. Auf ihre Tat sei sie nicht stolz, erzählt die Britin im Interview mit der „Sun“. Doch sie bereue es auch nicht, ihren Nachbarn getötet zu haben. Während des Gerichtsprozesses kam ans Licht, dass Pleasted in der Vergangenheit unter anderem seinen Namen geändert hatte, um seine über zwanzig Vergehen an Minderjährigen zu vertuschen. 

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