Serientäter in Hamburg

Mann kommt aus Gefängnis frei - was dann passiert, macht fassungslos

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Kaum war er auf freiem Fuß, da schlug der Vergewaltiger in Hamburg erneut zu - in einem Tunnel lauerte er auf sein Opfer. (Symbolfoto)

In Hamburg saß ein Mann zehn Jahre im Gefängnis. Dann kam der verurteile Vergewaltiger frei. Was in der Folge jedoch passierte, macht fassungslos.

  • Drei Frauen hatte er in Hamburg schon vergewaltigt
  • Wegen des sexuellen Missbrauchs saß er zehn Jahre im Gefängnis
  • Nach seiner Entlassung schlug der Hamburger Vergewaltiger wieder zu

Hamburg - Drei Frauen hat er bereits vergewaltigt. Für seine Taten war Daniel R. aus Hamburg zu einer langjährigen Gefängnisstrafe verurteilt worden. Der Sexualstraftäter musste für zehn Jahre hinter Gitter. Nachdem Daniel R. seine Haftstrafe abgesessen hatte, kam er nun wieder auf freien Fuß - und suchte sich in Hamburg direkt ein neues Opfer. Über die unfassbare Tat berichtet nordbuzz.de*.

Hamburg: Verurteilter Vergewaltiger missbrauchte drei Frauen

Drei junge Frauen hatte der verurteilte Sexualstraftäter in Hamburg bereits vergewaltigt. Zwischen 2005 und 2006 lauerte der Lagerarbeiter drei Frauen im Alter zwischen 19 und 28 Jahren an der S-Bahnstrecke nach Bergedorf auf, quälte und missbrauchte sie. Die Polizei erwischte den skrupellosen Vergewaltiger, weil er kurz vor der dritten Tat noch an einer Tankstelle haltgemacht hatte, um Bier zu kaufen - eine Überwachungskamera nahm ihn dabei auf. Als die Beamten den Mann festnahmen, fanden sie bei ihm das Handy seines ersten Opfers. Für die drei Vergewaltigungen in Hamburg war er dann 2009 zu einer Haftstrafe von zehn Jahren und sechs Monaten verknackt worden, das berichtet Bild.

Hamburg: Verurteilter Vergewaltiger lauerte einer jungen Frau im Tunnel auf

Jetzt ist es in Hamburg erneut zu einem Überfall auf eine junge Frau gekommen. Der mutmaßliche Täter: Daniel R.! Eine junge Frau war mit Freunden im Stadtteil St. Georg unterwegs. Nachdem sich die 28-Jährige von ihren Begleitern getrennt hatte, führte sie ihr Weg gegen 22.00 Uhr in den Fußgängertunnel an der Norderstraße in Hamburg. Doch dort lauerte bereits der verurteilte Vergewaltiger! Der Mann überfiel die junge Frau, würgte sie von hinten und drohte, sie abzustechen. Derweil klingelte ein unbekanntes Trio an einer Tür in Braunschweig - als der Bewohner öffnete, begann für ihn eine Tortur.

Ihr großes Glück: Genau in diesem Moment kam ein Streifenwagen an dem Tunnel in Hamburg-St. Georg vorbei und wurde auf den Überfall aufmerksam. Die Beamten eilten dem Opfer umgehend zur Hilfe und befreiten die junge Frau aus den Händen ihres Peinigers. Bei der Überprüfung der Personalien ihres Angreifers stellten die Polizisten in Hamburg fest, dass sie den verurteilten Vergewaltiger Daniel R. vor sich hatten. Dagegen trennte sich inVechta bei Osnabrück ein junges Liebespaar - dann fasste der 18-jährige Mann einen krassen Entschluss.

 Als sie am Ort des Überfalls im Hamburger Tunnel auch noch eine geöffnete Packung Kondome sowie ein Messer fanden und der Täter ein weiteres Messer bei sich führte, nahmen ihn die Beamten fest. Jetzt sitzt der verurteilte Serienvergewaltiger wieder in Untersuchungshaft, die Hamburger Behörden ermitteln laut Polizeisprecherin Nina Kaluza "wegen versuchter Vergewaltigung". Unterdessen machte eine Spaziergängerin in einem Wald in Appen bei Hamburg eine grausige Entdeckung. Außerdem ermittelt die Polizei aktuell wegen einer Messer-Attacke am Hamburger Landgericht, bei der ein Mann schwer Verletzt wurde.

Unfassbar! Darum wurde der verurteilte Vergewaltiger erneut zum Täter

In Hamburg machte er sich wieder auf die Suche nach einem Opfer. Doch wie konnte Daniel R. erneut zum Täter werden? Der Grund macht sprachlos: Nachdem der 38-Jährige seine Haftstrafe verbüßt hatte, wurde er 2017 aus dem Gefängnis entlassen. Weil laut Bild ein Richter keinen Grund für eine Sicherheitsverwahrung sah, bot sich dem verurteilten Vergewaltiger erneut die Chance, die 28-jährige Frau in Hamburg-St. Georg zu überfallen. Zum Glück war diesmal die Polizei vor Ort, bevor noch mehr passieren konnte.

Unterdessen quälte ein Sadist in Hamburg Frauen, denen er zuvor einen kostenlosen Platz zum Übernachten angeboten hatte. Und eine Frau erlebte nach dem Besuch eines Waschsalons in Hannover einen unfassbaren Horror.

SJ

*nordbuzz.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

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