Schule zu grün

Klimawandel: Vater außer sich vor Wut - er nimmt Sohn wegen „Gehirnwäsche“ von Schule 

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Unfassbar, wieso ein Vater seinen Sohn (10) von der Schule genommen hat.

Klimawandel: Ein wütender Vater nimmt sein Kind von der Schule - weil die angeblich „Gehirnwäsche“ betreibt.

Australien - In New South Wales (Bundesstaat in Australien) hat ein Vater (38) seinen 10-jährigen Sohn Max von der Schule genommen. Er ist der Meinung, dass die Schule seines Sohns eine Gehirnwäsche bei den Kindern durchführt, wie extratipp.com* berichtet.

Grund für den Vorfall war die Aufforderung eines Lehrers an die Schüler, sich wie Hippies anzuziehen. Matt Karlos, der Vater des Sohnes ist der Meinung, dass sich die Schüler nicht wie „drogenabhängige Hippies anziehen sollen, die nur auf der Straße herumhängen und nichts mit ihrem Leben anfangen“. 

Australien: Schule setzt sich für Klimawandel ein - Vater nimmt Kind von der Schule

Wie dailymail.co.uk berichtet, setzt sich die Schule stark gegen den Klimawandel ein und anscheinend hat das dem Vater von Max nicht gefallen. Er sagte, dass die „Greens“ (“Australian Greens“, politische Partei) eine Arroganz haben und der Meinung sind, dass Leute, die sie nicht unterstützen, direkt für die Zerstörung des Planeten sind. Laut dem Vater sollten sich die Kinder lieber als Bauern oder Arbeiter anziehen und in der Schule etwas über die landwirtschaftliche Praxis lernen.

Australien: Vater wirft Lehrern Meinungsmache vor 

Der Mann warf den Lehrern zusätzlich vor, dass sie den Kindern Zukunftsängste einjagen würden. Er spricht von „Ideologien“, mit denen die Kinder tagtäglich konfrontiert werden. Als Beispiel nennt er die Aussage, dass der Klimawandel menschengemacht sei. In seinen Augen will die Schule damit den Kindern nur Angst machen. Ein Sprecher, der für Bildung in New South Wales zuständig ist, hat die Vorwürfe des Vaters zurückgewiesen. Er sagte, dass an keiner Schule in New South Wales politische Meinungsmache betrieben werde. Wegen des Klimawandels wird es in 60 Städten bald Chaos geben.

Matt wird sich nun eine neue Schule für seinen Sohn suchen, er bevorzugt eine im Bundesstaat Queensland. Greta Thunberg steht vielerorts in der Kritik. Doch manche schießen über das Ziel hinaus - jetzt erreicht der Hass ein ganz neues Level: "Soll lieber anschaffen gehen...", meint ein Fußballtrainer.

*extratipp.com ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

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