Hund eingeschläfert?

Toter Staffordshire Terrier (Hund) gefunden - Wunden deuten auf schlimmes Verbrechen hin

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Ein toter Hund wurde an einem Waldstück in Stadthagen (Niedersachsen) gefunden. Die Obduktion des Staffordshire Terriers legt einen schlimmen Verdacht nahe.

  • In Stadthagen wurde ein Staffordshire Terrier tot aufgefunden
  • Der tote Hund lag in einem Waldstück in Niedersachsen
  • Die Obduktion legt einen grausamen Verdacht nahe

Hannover - Anfang Dezember wurde ein Hund (Zahlen und Statistiken zu Hunden in Deutschland, von extratipp.com*) in einem Waldstück tot aufgefunden. Der grausame Fund ereignete sich im niedersächsischen Stadthagen, im Westen von Hannover. Bei dem toten Hund handelt es sich um einen Staffordshire Terrier (Hunde: Die teuersten Rassen der Welt, von extratipp.com*). Die Ermittlungen sind in vollem Gange.

Eine Stadthägerin hat den Hund (Kampfhunde in Deutschland - Alle Infos zu gefährlichen Rassen, von extratipp.com*) tot und mit mehreren Wunden gefunden. Schnell lag der Verdacht nahe, dass die schlimmen Verletzungen von illegalen Hundekämpfen kommen, wie extratipp.com* berichtet. Doch der Sprecher der Polizeiinspektion Nienburg/Schaumburg, Axel Bergmann, bestätigte gegenüber den Schaumburger Nachrichten, dass die Wunden des toten Hundes (Tödliche Angriffe von Hunden in Deutschland - eine Liste, von extratipp.com*) nicht von Hundebissen stammen.

Toter Hund: Teilnahme an illegalen Hundekämpfen?

Der Hund, der tot in einem Waldstück in der Nähe von Hannover gefunden wurde, wurde in der Tierärztlichen Hochschule untersucht. Die Obduktion des Staffordshire Terriers hat ergeben, dass die schlimmen Verletzungen nicht von Hundebissen stammen. Demnach kann ausgeschlossen werden, dass der Hund an illegalen Hundekämpfen teilgenommen hatte. Woher aber die Verletzungen kommen, ist bis dato noch nicht geklärt. Lesen Sie passend zum Thema bei extratipp.com*Hund angezündet - Begründung des Halters schockiert selbst erfahrene Beamte.

Feststeht bislang nur, dass der Hund kein Opfer von illegalen Hundekämpfen geworden ist. Die Polizei bestätige gegenüber den Schaumburger Nachrichten, dass die Wunden des Hundes nach Ansicht der Mediziner eher nicht von schweren Hundebissen stammen, wie es bei illegalen Hundekämpfen üblich ist.

Toter Hund in Niedersachsen: 1.000 Euro Belohnung ausgesetzt

Eine Spaziergängerin hatte den toten Hund in einem Waldstück nähe der Domäne Brandenburg entdeckt. Bei der Obduktion des Kadavers konnten Verletzungen von illegalen Hundekämpfen ausgeschlossen werden. Das Tier wies einige Bisswunden auf und hatte blaue Farbe an Pfoten und Kopf. In Tierschützerkreisen kam schnell der Verdacht auf, dass der Staffordshire Terrier an illegalen Hundekämpfen teilgenommen hatte. Da dies ausgeschlossen werden konnte, steht immer noch die Frage im Raum, woher die Verletzungen stammen.

Der Tierschutzverein Rodenberg/Bad Nenndorf rief mittlerweile eine Belohnung von 1.000 Euro aus. Das Geld soll derjenige bekommen, der den Hinweis zum Ergreifen des Besitzers des toten Hundes liefern kann.

Was ist mit totem Hund passiert? 

Die Obduktion hat vielmehr ergeben, dass der Hund eingeschläfert worden sei, so die zuständige Polizeibehörde. Die Teilnahme an illegalen Hundekämpfen sei noch nicht ganz ausgeschlossen, doch die Mediziner gehen nicht davon aus. Die Suche nach dem Besitzer des Hundes läuft auf Hochtouren. Bislang gab es noch keine Hinweise. Der Hundebesitzer muss sich gegen den Verstoß gegen das Tierschutzgesetz sowie den Verstoß gegen abfallrechtliche Bestimmungen verantwortlich machen.

Sollte der Besitzer des Terriers ausfindig gemacht werden, so drohen ihm nicht nur strafrechtliche Ermittlungen. Auch die Rechnungen der Obduktion sowie der Untersuchungen an der tierärztlichen Hochschule wird der Halter tragen müssen. Wer Hinweise auf den toten Hund im Waldstück liefern kann, soll sich auf der Wache in Stadthagen melden, Telefonnummer 05721 - 40040.

In Mülheim an der Ruhr soll ein Mann auf die zwei Hunde seiner Nachbarin eingestochen haben* - ein Rüde überlebte den Angriff nicht. Besonders ein Foto, das im Netz geteilt wird, macht tieftraurig.

Es ereignen sich immer wieder grausamen Taten mit und von Hunden. In Rio de Janeiro hat sich ein Pitbull in einem Kind verbissen, wie extratipp.com* berichtet. Ein Video zeigt die dramatische Szene - und wie ein Mann den Hund abwehrt. In Mexiko kastrierte Pitbull einen Mann bei lebendigem Leibe. Achtung: Das Video ist nichts für schwache Nerven.

Gleich fünf Hunde haben auf den Philippinen einen 7-jährigen Jungen schlimm verletzt, wie extratipp.com* berichtet. Der Junge kam mit 17 Bissen ins Krankenhaus.

Eine Frau soll einen Hund für den Geschlechtsverkehr missbraucht haben, wie extratipp.com* berichtet. Nun kommen weitere schlimme Details ans Licht.

Tödliches Hunde-Drama kurz vor Silvester, darüber berichtet extratipp.com*. Unbekannte haben am 30. Dezember illegal Böller gezündet. Ein Schäferhund hat sich dabei so erschreckt, dass er in den Tod sprang.

*extratipp.com ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerkes.

Rubriklistenbild: © dpa (Fotomontage extratipp.com)

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