Unglaubliches Glück

Hündin mit ihren Welpen weggeschmissen - Retter machen grausame Entdeckung

Tierretter haben eine grausame Entdeckung gemacht: Hätten sie die Hündin nicht gefunden, wären sie und ihre Welpen jetzt tot. 

  • Tierretter in der rumänischen Stadt Bacau machten eine furchtbare Entdeckung.
  • Eine Hündin wurde mitsamt ihrer Welpen an der Straße ausgesetzt
  • Die kleinen Hunde waren offenbar aus einem Plastikbeutel entkommen

Bacau/Rumänien - Streunende und ausgesetzte Hunde sind in Rumänien ein großes Thema. Viele Helfer versuchen, der schlimmen Lage Herr zu werden, die Tiere wurden zuvor meist schrecklich behandelt. Immer wieder machen sich dabei furchtbare Entdeckungen. Von einer besonders schlimmen berichten Retter aus der Stadt Bacau.

Hündin samt Welpen ausgesetzt: Großer Zufall rettet ihnen das Leben

„Sadies Stray Dog Rescue“ hat sich der Rettung von Hunden verschrieben, die Helfer gehen dafür regelmäßig auf Patrouille. Vollkommen zufällig stießen sie dabei auf eine offensichtlich komplett verausgabte Hündin, die sich auch noch das Bein gebrochen hatte, berichtet metro.uk

Hilflos und verängstigt saß das Tier am Straßenrand. Als die Helfer anhielten, um sich um sie kümmern, sahen sie, dass die Hündin nicht einfach nur herumsaß. Sie stillte ihre fünf Welpen. Die Kleinen waren noch so jung, sie hatten noch nicht einmal die Augen geöffnet. 

Welpen und Hündin neben Plastikbeutel gefunden: Sollten sie darin sterben?

Doch der Vorfall sollte noch fürchterlicher werden. Laura Myatt, eine der Helferinnen, hatte bemerkt, dass die Mutter viel Milch trug. Deshalb begab sich die Truppe auf die Suche, um keines der Babys versehentlich zurückzulassen. Und tatsächlich: Einige Meter entfernt fanden die Retter einen zweiten Wurf. Die Welpen hatten sich augenscheinlich aus einem Plastikbeutel kämpfen müssen. Hätten sie das nicht geschafft, wären sie im Graben gestorben. 

Die Horror-Meldung erinnert an eine furchtbare Geschichte aus den USA. Ein Mann sperrte seinen Hund in einen Käfig und schmiss ihn dann zum Sterben in einen See. Dieser Fall aus Rumänien bekommt allerdings noch eine Wendung mehr.

Gerettete Hündin heißt jetzt Holly

Warum jemand die kleinen Hunde in eine Plastiktüte packte, bleibt die große Frage. Und unglaublicherweise wird die Geschichte um Hündin Holly, wie ihre Retter sie getauft haben, noch schlimmer. Am nächsten Tag wurde ein Karton gefunden. Darin: Ein dritter Wurf, gänzlich ohne Mutter. 

Doch auch in Deutschland ereignen sich grausame Vorfälle, wenn Menschen ihre Verantwortung für ihre Tiere fahrlässig missachten. So wurde ein Kleintransporter zur schrecklichen Todesfalle. Aber auch scheinbar harmloses Streusalz, wie es in Deutschland auf vielen Straßen eingesetzt wird, kann für die pelzigen Lieblinge gefährlich werden. 

Hundeproblem in Rumänien: „Erschreckende Bedingungen“

„Üblicherweise werden die Hunde unter erschreckenden Bedingungen zum Sterben zurückgelassen“, schildert Retterin Lesley Ford die furchtbaren Umstände, die sie in Bacau (Rumänien) sehen musste. Die Geschichte um Holly kann sie deshalb nicht mehr erschrecken. Meist werden die Welpen ohne Mutter ausgesetzt, erklärt sie.

Doch woher kommen die großen Hundeprobleme in Rumänien? Viele Menschen können sich nicht leisten, ihre Tiere kastrieren oder sterilisieren zu lassen, deshalb entwickelte die Hundepopulation eine unkontrollierbare Eigendynamik. Streunende Hunde werden schwanger und bringen ihre Welpen zur Welt, ohne dass es jemand merkt. Andersherum passiert es auch häufig, dass Hundehalter auf einmal einen Wurf entdecken, sich aber nicht um die Kleinen kümmern können. Dann werden die Tiere meist herzlos ausgesetzt. Organisationen wie „Sadies Stray Dog Rescue“ tun alles, das Tierleid zu verringern, doch sie kämpfen gegen Windmühlen. 

Zur Beruhigung empfehlen wir die Geschichte von Hündin „Frida“. Sie wurde in Russland von der Straße gerettet und sorgte dann für viele Lacher

moe

Rubriklistenbild: © Julia n Stratenschulte, Marion Wünn (dpa / Fotomontage)

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