Tierfreunde sauer

Gesunder Hund eingeschläfert - Begründung des Frauchens macht sprachlos

Ein Hund wurde in den USA völlig gesund eingeschläfert - die Begründung der Besitzerin macht viele Tierbesitzer sprachlos.

  • Riesiger Shitstorm in den USA gegen eine Hundetrainerin
  • Katie Rogers ließ Tanner einschläfern
  • Der dreieinhalb Jahre alte Rüde war kerngesund

Marin County (USA) - Die deutschen Tierheime sind voll. Deshalb sind die Tierschützer froh über jeden Hund, der aus einer dieser Einrichtung gerettet wird. Die nachfolgende Geschichte dürfte sie alle auf die Palme treiben. Denn in den USA hat eine Besitzerin ihren kerngesunden Hund (Tödliche Hunde-Attacke im Wald: Schwangere Frau im Wald getötet, wie extratipp.com berichtet) einschläfern lassen - mit einer krassen Begründung.

Frau aus den USA schläfert gesunden Hund ein

Weihnachten steht vor der Tür. Gerade zum Fest der Liebe legen sich viele Familien einen Vierbeiner zu. Mit dem blöden Nebeneffekt, dass viele in der Zeit danach merken: Ups, so ein Hund macht ja doch einiges an Arbeit - wie werden wir das Fellknäuel wieder los? Viele Hunde werden einfach ausgesetzt, etwa an Rastplätzen. Sie landen in Tierheimen, wo andere Familien dann unter oft fadenscheinigen Ausreden ihr „Weihnachtsgeschenk“ wieder abgeben. Umso schöner klang anfangs die Geschichte von Tanner, den die Hundetrainerin Katie Rogers zunächst rettete.

Nach Tod eines Hundes: Aufschrei nicht nur in Kalifornien

Im Netz brach jetzt ein Shitstorm über die junge Frau aus den USA herein. Der Grund: Sie ließ Tanner einschläfern - obwohl das Tier völlig gesund war. metro.co.uk berichtet über den Vorfall aus Marin County in Kalifornien. Nicht nur in dem Verwaltungsbezirk, in dem das berühmt-berüchtigte Gefängnis San Quentin liegt (Johnny Cash spielte hier eines seiner legendärsten Konzerte), sorgte die Geschichte für einen Aufschrei. Katie Rogers postete bei Facebook, dass sie vor fünf Jahren einen ihrer Hunde hat einschläfern lassen - weil er „böse“ gewesen sei. In Missouri ist derweil ein Einhorn-Welpe mit einem Schwanz auf dem Kopf geboren worden. Lesen Sie auch bei extratipp.com: Hund: Mastiff Herbert bringt Millionen Menschen zum Ausrasten - was macht er da nur?

Hund Tanner hat nie einen Menschen verletzt

Tanner hat in seinem kurzen, nur dreieinhalb Jahre dauernden Leben offenbar nie einen Menschen angegriffen oder verletzt. Dennoch war die Hundetrainerin der Meinung, dass dem großen Vierbeiner nicht zu helfen sei. Lesen Sie auch bei extratipp.comHund: Frau bricht Herz als sie auf Video sieht, was Mitbewohnerin mit Tier macht.

Sie habe sich tagelang die Meinung verschiedener Fachleute angehört, ihnen ihren Plan erläutert. Dann fiel die Entscheidung, den Hund einzuschläfern. Die Begründung ist wirr: Katie Rogers ist der Meinung, Tanner sei geistesgestört gewesen. Sie hatte Angst, dass sie den Hund bei einem Wutanfall nicht hätte halten können, dass er ein anderes Tier oder sogar einen Menschen hätte anfallen können.

Hund eingeschläfert: Ist Katie Rogers eine Mörderin?

Das Netz reagiert gespalten auf die Beichte der US-Amerikanerin. Natürlich gibt es Fürsprecher, dass Katie Rogers gehandelt habe. Die meisten User sind allerdings stocksauer. Einige beschimpfen die Hundetrainerin aus den USA, teils tief unter der Gürtellinie, teils als Mörderin. Andere üben sachliche Kritik. Viele Nutzer kommentieren, dass sie einen psychotischen Hund hätten, diesen aber niemals würden töten lassen. Eine Frau sagt, sie gehe mit ihrem Vierbeiner sogar zum Hundepsychologen. Ein Mann fragt: „Wenn Du ein Kind mit Verhaltensproblemen hättest - würdest Du es auch einschläfern lassen?“

Lesen Sie passend zum Thema: Hündin mit ihren Welpen weggeschmissen - Retter machen grausame Entdeckung!

Mutter der Hundebesitzerin schaltet sich ein

Auch die Mutter von Katie Rogers hatte eine Meinung zu dem Thema. Sie verglich die Beziehung mit einem Mensch, der einen anderen mental missbrauchen würde. Ihre Tochter habe ihr gesamtes Leben für Tanner geändert, um es ihm recht zu machen, doch sie habe nichts als ein gebrochenes Herz zurückbekommen.

Ebenfalls in den USA lebt ein Hund, der mit zwei Jahren noch so aussieht wie ein Welpe. Der Grund ist traurig.

n einem Garten in New York war eine Hündin tagelang angekettet und hatte nichts zu essen. Aus purer Verzweiflung begann sie sich selbst zu fressen, wie extratipp.com* berichtet.

*extratipp.com ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerkes.

Rubriklistenbild: © Axel Heimken, Uli Deck (beide dpa / Symbolbild)

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