Horror-Vorstellung

Horror für Schwangere vor Geburt: PDA-Nadel bleibt stecken - mit verheerenden Folgen für Frau

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Eine PDA-Betäubung bei einer Schwangeren ging furchbar schief.

Um die Schmerzen der Geburt zu lindern, entscheiden sich die Ärzte zu einer PDA - mit fatalen Folgen für die Mutter. 

  • Eine junge Mutter liegt im Kreißsaal und bringt ihre Tochter zur Welt
  • Die Schmerzen werden für die 18-Jährige zu stark
  • Die Ärzte führen eine PDA-Betäubung durch - mit fatalen Folgen

Florida - Die Geburt der eigenen Tochter sollte der schönste Tag im Leben einer Mutter sein, doch für Selena Gray (18) in den USA kam alles anders. Der Katheter der PDA - medizinisch für Periduralanästhesie; eine Art der Betäubung - blieb in ihrem Rückgrat stecken und ließ sich nicht mehr lösen. Ein schockierender Zwischenfall mit fatalen Folgen, wie extratipp.com* berichtet.

Schock-Vorstellung für Eltern: PDA geht schief - Mutter leidet Horror-Schmerzen

Eigentlich lief im Kreißsaal alles wie geplant. Selena Gray presste und arbeitete daran, dass ihre kleine Tochter gesund auf die Welt kam. Doch die Schmerzen übermannten die junge Frau. Es war nicht mehr auszuhalten für die Schwangere. Die Ärtze entschieden sich für eine PDA, um die unfassbaren Schmerzen bei der Entbindung zu lindern. 

Der behandelnde Arzt tastete den Rücken der jungen Frau nach dem Lendenwirbel ab. Dann platziert er eine Spritze mit Betäubungsmittel darin über dem Wirbel und stach mit der Nadel ein. Daraufhin wurde ein Katheter angebracht, über den das Schmerzmittel in den Körper gelangen sowie dosiert werden kann. Das Verfahren der PDA verringert die Schmerzempfindlichkeit unterhalb der Lende. Bei der 18-Jährigen sollte es aber erst der Beginn von wahren Horror-Schmerzen sein. 

PDA geht schrecklich schief: „In meinem Rückgrat verhakt und sie haben daran gezogen“

Denn als die Ärzte den Katheter entfernen wollten, blieb der auf einmal stecken. Die Mediziner bekamen den Schlauch nicht wieder aus dem Rücken der jungen Mutter herausgezogen. „Der Katheter hat sich in meinem Rückgrat verhakt, sie haben daran gezogen und seitdem kann ich nicht mehr aufstehen, mich nicht bewegen oder überhaupt irgendwas machen“, berichtet die frisch gebackene Mutter später.

Komplikationen bei einer PDA sind äußerst selten, doch es gibt sie. Für die Teenagerin hatte das fatale Folgen. Seitdem sich der Katheter in ihrem Rückgrat verhakt hat, kann sich die 18-Jährige nur unter starken Schmerzen aufsetzen und fühlt ihre Beine nicht mehr - sie sind taub, wie rtl.de berichtet. 

PDA mit fatalen Folgen: „Haben so etwas noch nie zuvor gesehen“

Die schmerzlindernde Wirkung einer PDA ist für viele Frauen bei der Geburt eine Erlösung, doch es können auch immer wieder Nebenwirkungen auftreten. So ist es möglich, dass danach Taubheitsgefühle, Wärmeempfindungen und schwindende Muskelkraft kommen. Dennoch: fatale Folgen einer PDA, wie Nervenschäden an der Wirbelsäule sind extrem selten.

Die Ärzte der frisch gebackenen Mama können sich daher die Komplikationen bei der PDA ebenso wenig erklären wie die fatalen Folgen für die 18-Jährige. „Alle sagen mir, dass sie so etwas noch nie zuvor gesehen haben. Eigentlich sind alle so geschockt, wie ich es bin“, weiß die junge Mutter nicht, was mit ihren tauben Beinen los ist. Ihre kleine Tochter Serenity lenkt die Teenagerin bislang aber ab. Negative Gedanken, wie bleibende Schmerzen oder gar eine Lähmung nach der missglückten PDA davon zu tragen, haben bei dem Familienglück keinen Platz. 

Sarah Pilz

*extratipp.com ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerk.

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