Dresden

20 Jugendliche gehen mit Macheten aufeinander los - Schüsse fallen

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Am sächsischen Bahnhof Radeberg kam es zu einer Auseinandersetzung mit ca. 20 Jugendlichen. 

Ca. 20 Jugendliche gehen in Sachsen aufeinander los. Die Polizei muss anrücken. 

Dresden - In Radeberg (Sachsen), das ca. 16 km von der Landeshauptstadt Dresden entfernt liegt, hat es am 22. Mai eine heftige Auseinandersetzung zwischen 20 Jugendlichen gegeben. Extratipp.com* berichtet darüber. Ein schneller Überblick:

  1. Kurz vor 20 Uhr am 22. Mai 2019 wurde die Bundespolizei informiert.
  2. Mehrere Jugendliche sollen bewaffnet aufeinander losgegangen sein.
  3. Die Bundespolizei Sachsen sucht nun Zeugen. 

Dresden: 20 Jugendliche gehen mit Macheten aufeinander los! Es eskaliert

Gegen 19.45 Uhr alarmierte ein Zugführer die Beamten der Bundespolizeiinspektion Dresden: Am Bahnhof in Radeberg sollen ca. 20 Jugendliche aufeinander losgehen. Polizisten der Polizeidirektion Görlitz eilten zum Einsatzort. Dort standen sich die Jugendlichen bereits wütend gegenüber, beleidigten sich gegenseitig. Die Stimmung vor Ort soll äußert aggressiv gewesen, „Zudem sollen aus einer Schreckschusswaffe zwei Schüsse abgegeben worden sein“, heißt es in der Pressemitteilung der Bundespolizei.

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Erst als weitere Beamte am Bahnhof Radeberg eintrafen, konnten die rivalisierenden Gruppen voneinander getrennt werden. „Bei der Absuche im Nahbereich wurden zwei Macheten, Quarzhandschuhe und ein Holzschlagstock sowie ein Hydraulikschlauch mit Metallenden aufgefunden. Bei der Durchsuchung der Kfz der Beteiligten wurden geringe Mengen Betäubungsmittel sowie Munition für eine Schreckschusswaffe entdeckt, nicht jedoch die Waffe selbst“, so die Polizei.

Die Polizei stellte diese Gegenstände sicher.

Die Polizisten stellten noch vor Ort die Personalien der Jugendlichen, bei denen es sich um deutsche sowie einen libanesischen Staatsangehörigen im Alter zwischen 16 und 22 Jahren handelte, fest, sicherten Spuren und Beweismittel. Die Hintergründe der Auseinandersetzung sind noch unklar. Die Bundespolizei sucht nun nach Zeugen und Hinweisen unter der Rufnummer (0351) 81 50 20.

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Extratipp.com* ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerkes.

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