Fehldiagnose

Ärzte nehmen junger Frau  Brüste ab - später bemerken sie den schrecklichen Fehler

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Dieser Ärzte-Pfusch wird eine Engländerin ihr Leben lang begleiten.

Einer Frau aus England hat man die Brüste entfernt. Doch nach der OP, der Chemotherapie und dem Trauma erfährt die 29-Jährige, dass alles nur ein grausamer Fehler der Ärzte war.

England - Nach der Diagnose Brustkrebs und einer langen Therapie glaubte diese Engländerin keine andere Wahl - Sie lässt sich die Brüste abnehmen. Erst nach dem großen Eingriff bemerkt man den schrecklichen Irrtum. Dabei hatte man der 29-Jährigen gesagt, der Krebs wäre unheilbar und es gäbe nichts, was die Ärzte stattdessen tun könnten.

Ein Kind hat die kleine Familie aus England schon, als Sarah Boyle mit 29 Jahren ihr zweites Kind bekommt. Sie und ihr Mann Steven sind überglücklich über den Nachwuchs. Doch kurz nach der Geburt kommt der Schock für die Boyles: Sarah hat Brustkrebs. "Meine Einstellung war, egal welche Diagnose, ich werde kämpfen. Ich hatte gar keine andere Wahl. Ich musste das für Steven und Teddy schaffen,“ erzählt die Engländerin der DailyMail. Auch wenn die Junge Mutter den Kampf gegen den Krebs antreten will hat sie doch Todesangst: „Ich erinnere mich, wie ich mich gefragt habe, ob ich sterben würde. Alles was die Krankenschwestern mir sagen konnten war, dass sie alles tun würden, was sie könnten.“ Also begann Sarah Boyle mit der ihr empfohlenen Chemotherapie. 

Ärzte nehmen Frau (29) Brüste ab - doch Frau hatte kein Krebs

Obwohl die 29-Jährige noch nicht mit ihrer Familienplanung abgeschlossen hatte, musste sie sich mit der umgehend einsetzenden Menopause abfinden. Nur eine der schrecklichen Nebenwirkungen einer Chemotherapie. Nicht immer schlägt diese Art von Therapie gegen den Krebs an. So auch bei Sarah. Die Ärzte sehen keine andere Möglichkeit, als der jungen Frau die Brüste abzunehmen.

Monate später, nachdem Sarah schmerzhafte Operationen und Therapien über sich ergehen hat lassen, folgt der noch größere Schock: Sarah hatte niemals Krebs gehabt. Doch die grausame Fehldiagnose hatte der 29-Jährigen bereits ihre Brüste genommen. Ihre Haare, die ihr auch durch die überflüssige Chemotherapie genommen wurden, erscheinen da leider nebensächlich."Es war schrecklich, dass mir gesagt wurde, ich hätte Krebs, aber dann die ganze Behandlung und Operation durchlaufen zu müssen, um dann gesagt zu bekommen, dass es unnötig gewesen sei, war traumatisierend" erinnert sich die Mutter. 

Ärzte nehmen Frau (29) Brüste ab - dann bemerken sie schrecklichen Irrtum

Neben dem psychischen Trauma hat Sarah Boyle nun auch noch mit einem höheren Krebsrisiko als zuvor zu kämpfen. Die Implantate der wiederaufgebauten Brüste werden mit einer seltenen Form von Krebs in Verbindung gebracht. Nun möchte Sarah die neuen risikobehafteten Brüste austauschen lassen. Auch im Nachhinein wurden in ihren entfernten Brüsten keine Krebszellen festgestellt, wie Daily Mail berichtet.

Ein kleiner Lichtblick in der dunklen Zeit, in der sich die Familie mit der Fehldiagnose auseinandersetzen musste, war ein positiver Schwangerschaftstest nach der Chemotherapie. Heute haben die Boyles ein drittes fröhliches Kind. Nach allem, was Sarah Boyle durchgemacht hatte, will sie andere Patientinnen vor derartigen Diagnosen bewahren. Sie verklagt nun nach Krankenhaus, in dem sie behandelt wurde wegen Fahrlässigkeit. 

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