Andere Autos bedrängt

Mercedes-Fahrer rast rücksichtslos durch München - als Polizei ihn verfolgt, dreht er richtig auf

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Unter anderem den Georg-Brauchle-Ring hat ein Mann in München zu seiner persönlichen Rennstrecke auserkoren (Symbolbild).

Mächtig aufgedreht hat ein Mercedes-Fahrer in München. Blöd nur, dass die Polizei genau dokumentieren kann, wie sehr er sich daneben benommen hat.

München - Am Donnerstag, 20.06.2019, gegen 01.55 Uhr, stellten zivile Beamte der Verkehrspolizei auf dem Georg-Brauchle-Ring in München einen Pkw-Mercedes mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit fest. Die Beamten folgten dem Pkw und führten dabei mit einem Messsystem mehrere Geschwindigkeitsmessungen durch. 

Am Georg-Brauchle-Ring wurde bei erlaubten 60 Stundenkilometern eine Geschwindigkeit von 121 km/h gemessen. Weiterhin fuhr der Fahrzeugführer anderen Fahrzeugen dicht auf und überholte diese, um schneller voranzukommen, wie die Polizei München berichtet. Hierbei fuhr er auch über durchgezogene Linien und über Abbiegespuren. Dabei wurden bis zur Garmischer Straße immer wieder Geschwindigkeiten von bis zu 160 km/h festgestellt. Das Fahrzeug konnte durch die Beamten angehalten und kontrolliert werden. 

München: Mercedes-Fahrer rast durch Stadt - Polizei nimmt Verfolgung auf

Nach Auswertung des Videomaterials wurde eine Anzeige gegen den 23-jährigen Fahrzeugführer wegen eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens erstellt, da er sich als Kraftfahrzeugführer mit nicht angepasster Geschwindigkeit grob verkehrswidrig und rücksichtslos fortbewegte, um eine höchstmögliche Geschwindigkeit zu erreichen. Durch die Staatsanwaltschaft wurde zudem die Beschlagnahme des Führerscheins vor Ort angeordnet.

Den 23-Jährigen erwarten nun ein Strafverfahren und ein Bußgeld von über 1.000 Euro, zwei Punkte und ein dreimonatiges Fahrverbot. 

mm/tz

Bei praller Sonne wurde ein Kleinkind im Auto eingesperrt. Anlass war ein folgenschweres Missgeschick. Derweil gibt es aus der Isar-Metropole auch Erfreulicheres zu vermelden, wie tz.de* berichtet. An der Corneliusbrücke hat sich ein Mann einfach auf eine Bank gesetzt. Kurz darauf war er um 10.000 Euro reicher.

*tz.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

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