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Till Lindemann (Rammstein) führt in neuem Videoclip durch weltberühmtes Kunstmuseum Eremitage 

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Von: Jonas Erbas

Rammstein-Frontmann Till Lindemann steht vor dem Sankt Petersburger Winterpalast, zu dem auch das Kunstmuseum Eremitage zählt (Fotomontage)
Für einen russischen Blockbuster nahm Till Lindemann (Rammstein) den Song „Lubimiy Gorod“ auf - nun ist eine Orchester-Version der Nummer erschienen, in dessen Video der 58-Jährige durch das weltberühmte Kunstmuseum Eremitage führt (Fotomontage) © Gonzales Photo/Thomas Rungstrom/Imago & Christian Charisius/dpa/picture alliance

Till Lindemann lädt zum musikalischen Museumsbesuch: Im Videoclip der Orchester-Version seines neusten Songs „Lubimiy Gorod“ führt der Rammstein-Frontmann durch die beeindruckende Sammlung des Sankt Petersburger Eremitage - und überzeugt!

Sankt Petersburg - Für Till Lindemann (58) scheint Russland inzwischen so etwas wie eine zweite Heimat zu sein: Der Rammstein-Frontmann postete in den vergangenen Monaten bei Instagram immer wieder Schnappschüsse aus den Metropolen Moskau und Sankt Petersburg, wo der 58-Jährige aktuell auch beruflich neue Wege geht: Für das Weltkriegsdrama „Devyatayev“ (englischsprachiger Titel: „V2. Escape from Hell“) nahm der Metal-Musiker kürzlich das russische Lied „Lubimiy Gorod“ (Originaltitel: Любимый город) neu auf (extratipp.com berichtete) und veröffentlichte am Sonntag (9. Mai 2021) nun eine Orchester-Version seines Filmsoundtracks.

In dem zugehörigen Video gibt es einiges zu sehen: Der in Leipzig geborene Sänger führt darin durch das im Herzen von Sankt Petersburg gelegene Eremitage, einem der berühmtesten Kunstmuseen der Welt. Musikalisch wie optisch wird also allerhand geboten.

Rammstein-Frontmann Till Lindemann steht bei einem Konzert der Band in Kopenhagen auf der Bühne
Für gewöhnlich steht Till Lindemann mit seiner Band Rammstein auf der Bühne, doch auch solo überzeugt der 58-jährige Sänger seine Fans - wie etwa mit seinem neuen Song „Lubimiy Gorod“ © Gonzales Photo/Thomas Rungstrom/Imago

Rammstein-Frontmann Till Lindemann führt durch das Eremitage - neue Version von „Lubimiy Gorod“

In Russland ist um Till Lindemann und seine Interpretation des dort sehr bekannten Liedes „Lubimiy Gorod“, das übersetzt so viel wie ‚geliebte Stadt‘ oder ‚Lieblingsstadt‘ bedeutet, ein regelrechter Hype entbrannt: Medien und Fans nahmen den Song mit Begeisterung auf - und dürfen sich nun sogar über eine neue Version freuen. Gemeinsam mit einem kleinen Orchester hat der Rammstein-Sänger den Hit nämlich noch einmal eingespielt. Doch vor allem dessen Videoclip beeindruckt.

Darin besucht Till Lindemann nämlich das Sankt Petersburger Eremitage, in dem Kunstwerke bekannter Maler:innen wie Rembrandt van Rijn (1606-1669), Paul Gauguin (1848-1903) oder Pablo Picasso (1881-1973) ausgestellt sind. Insgesamt finden sich in dem Gebäudekomplex in rund 350 Räumen etwa 65.000 Exponate klassischer europäischer Kunst - sogar zwei Gemälde von Mona Lisa-Schöpfer Leonardo da Vinci (1452-1519) zählen zu der beeindruckenden Sammlung. Auch der berühmte Winterpalast, einst Hauptresidenz der russischen Zaren, zählt zu dem von der UNESCO als Weltkulturerbe anerkannten Prachtbau. Dessen beeindruckende Schönheit zeigt der Rammstein-Frontmann in den knapp drei Minuten Spielzeit von „Lubimiy Gorod“ zwar nicht in Gänze, macht aber definitiv Lust auf einen ausgiebigen Besuch des Museums.

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Till Lindemann (Rammstein) schlug vor, „Lubimiy Gorod“ zu singen - Film begeistert Russ:innen

Zu „Lubimiy Gorod“ hat Till Lindemann übrigens eine ganz besondere Beziehung, wie „Devyatayev“-Regisseur Timur Bekmambetov (59) der russischen Zeitung Komsomolskaja Prawda (russisch: Комсомольская правда) erklärte. Der Rammstein-Rocker verbinde mit dem Lied nämlich Erinnerungen an die eigene Kindheit, da seine Mutter ihm das Stück regelmäßig vorgesungen hatte. „Till hat den Vorschlag gemacht, dass er dieses Lied singt“, berichtete der 59-jährige Filmemacher. Als ehemaliger DDR-Bürger kennt der Sänger die auf Tatsachen beruhende Geschichte des Filmhelden Mikhail Devyataev (†85) wohl gut. Der sowjetische Kampfpilot entkam während des Zweiten Weltkriegs der Kriegsgefangenschaft der Nazis, indem er ein deutsches Flugzeug kaperte.

In Russland läuft der rund 10 Millionen US-Dollar teure Spielfilm seit dem 29. April 2021 in den Kinos. Seine Premiere feierte das actionreiche Drama bereits am 22. April 2021 auf dem Moscow International Film Festival, wo es von Kritiker:innen ausgiebig gelobt wurde. Auch der Einsatz von Till Lindemanns Aufnahme von „Lubimiy Gorod“ während einer der Schlüsselszenen des Blockbusters wurde positiv aufgenommen. Wann und in welcher Form „Devyatayev“ beziehungsweise „V2. Escape from Hell“ hierzulande zu sehen sein wird, ist allerdings noch nicht bekannt. Bis dahin streifen wir mit dem Rammstein-Sänger gerne noch ein wenig durch das Eremitage.

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