Nur eine Woche erhältlich

Rammstein: Darum verschwand Till Lindemann nach einer Woche vom Puhdys-Album

Die Puhdys und Rammstein-Frontmann Till Lindemann auf einem Album? Das gab‘s tatsächlich - doch nach nur einer Woche verschwand die Platte wieder aus den Läden.

Berlin - Die Puhdys sind womöglich die legendärste Rockband des Ostens - und haben standesgemäß mit Rammstein-Frontmann Till Lindemann (57) vor rund 20 Jahren ebenfalls eine echte Legende ans Mikrofon geholt. Doch der Song, den der heute 57-Jährige damals mit Sänger Dieter ‚Maschine‘ Birr (76) aufnahm, ist heute fast vergessen. Das Album, auf dem dieser sich befand, verschwand in der ursprünglichen Version nämlich nur eine Woche nach Veröffentlichung aus den Ladenregalen - und ist damit eine echte Rarität!

Eigentlich hätte Rammstein-Frontmann Till Lindemann auf einem Album der Puhdys zu hören sein sollen - doch es kam anders

Rammstein: Till Lindemann als Gastsänger bei den Puhdys - Album verschwand nach einer Woche

Um die Jahrtausendwende veröffentlichten die Puhdys mit „Wilder Frieden“ ein Album, für das sie sich etwas ganz Besonderes ausgedacht hatten: Auf dem Song „Wut will nicht sterben“ sollte Rammstein-Frontmann Till Lindemann als Gastsänger auftreten. Der 57-Jährige war damals bereits ein echter Superstar, der mit seiner inzwischen international äußerst erfolgreichen Metal-Band und deren zweitem Album „Sehnsucht“ 1997 erstmals die Spitze der Charts erobert hatte. Doch das Album „Wilder Frieden“ war nur kurze Zeit mit dem Lindemann-Feature erhältlich - nach einer Woche verschwand die Version, welche das ungewöhnliche Duett von Dieter ‚Maschine‘ Birr und dem Rammstein-Sänger enthielt, vollkommen vom Markt.

Wie das Musikmagazin Rolling Stone berichtet, ist der Journalist Christian Hentschel in seinem Buch „Das vermutlich allerletzte Ostrockbuch“ (Veröffentlichungsdatum: 23. November 2020) dieser kuriosen Geschichte auf den Grund gegangen. Letztendlich war es Puhdys-Frontmann Dieter Birr, der 20 Jahre nach dem Erscheinen der Platte, das Geheimnis schließlich lüftete. Dass Till Lindemann, der mit Rammstein damals schon erste beachtliche Erfolge eingefahren hatte, überhaupt zusagte, war für den 76-Jährigen eine kleine Sensation.

Rammstein: Puhdys-Frontmann Dieter Birr äußert sich zu vergessenem Feature mit Till Lindemann

„Ich dachte, wenn der Song nicht weiter ausgekoppelt wird, werden die Wellen nicht so hochschlagen. Aber dann hat BMG davon eine Single herausgebracht, und nun musste der weitere Vertrieb gestoppt werden“, erklärte Dieter ‚Maschine‘ Birr nun. Die Streitigkeiten mit dem Label hatten zur Folge, dass „Wilder Frieden“ und vor allem der darauf befindliche Song „Wut will nicht sterben“ als neue Version auf den Markt gebracht werden mussten - ganz ohne den Part von Rammstein-Frontmann Till Lindemann.

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Rubriklistenbild: © Jens Kalaene/Sven Hoppe/Waltraud Grubitzsch/dpa/picture alliance

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