Musik

Rammstein: Süddeutsche Zeitung disst Band um Till Lindemann mit eindeutigem Foto

Rammstein sind der musikalische Exportschlager der Bundesrepublik: Millionen von Fans auf der ganzen Welt vergöttern die Berliner Band um Frontmann Till Lindemann. Doch ein Foto auf der Instagram-Seite der Süddeutschen Zeitung beweist: Die Rocklegenden sind nicht bei jedem beliebt.

  • Rammstein gelten seit Jahren als internationale Größe im Musikgeschäft
  • Sänger Till Lindemann und seine Kollegen sind weltweit äußerst beliebt
  • Wie ein Instagram-Post der Süddeutschen Zeitung zeigt, ist nicht jeder gut auf die Band zu sprechen

Berlin - Sie sind die erfolgreichste Rockband des Landes: Jahr um Jahr brechen Rammstein neue Rekorde, schreiben Hits am laufenden Band und haben sich so als feste Institution in der Musikwelt etabliert. Selbst außerhalb ihrer Szene gelten Till Lindemann und Kollegen als absolute Ausnahmetalente. Sogar Schlagerstar Heino coverte bereits Songs der Band - und sorgte damit für mächtig Furore. Für ihren internationalen Durchbruch haben die Berliner lange Zeit sehr hart gearbeitet. Doch offenbar gönnt nicht jeder der Szenegröße ihren triumphalen Erfolg.

Rammstein: Ganz oben angekommen

Trotz oder womöglich gerade dank ihres einprägsamen Sounds sind Rammstein inzwischen auch in der Mitte der Gesellschaft angekommen. Damit beweist die Band: Sogar harte Metal-Klänge können sich im internationalen Musikgeschäft durchsetzen - und die Berliner wissen ganz genau wie! Wie der Rolling Stone berichtet, erreichten Rammstein 2019 mit ihrem gleichnamigen Album in vierzehn Ländern Platz eins der Charts.

Die anschließende Tour war vielerorts binnen weniger Minuten ausverkauft. Auch für die Zusatzkonzerte, welche coronabedingt erst ein Jahr später stattfinden können, gibt es kaum noch Tickets. Doch damit nicht genug: Gerüchten zufolge sollen die Rockstars bereits an neuen Songs schreiben, die womöglich schon 2021 veröffentlicht werden könnten.

Rammstein: Süddeutsche Zeitung mit Seitenhieb

Doch wer derart erfolgreich ist, kann sich ebenso sicher sein, dass ihm nicht jeder wohlgesonnen ist. Im Falle von Rammstein gab es im Laufe der Jahre immer wieder Kritik. Bereits in ihrer letztjährigen Albumanalyse urteilte die Süddeutsche Zeitung, die Band provoziere vermehrt mit rechter Ästhetik. Tatsächlich gelten Rammstein seit jeher als Vorzeigeprovokateure.

Der Vorwurf, Rammstein würden fahrlässig völkische Klischees bedienen, ist jedoch unlängst überholt. Inzwischen ist die Band eine eigene Marke, die regelmäßig zu vergleichsweise ungewöhnlichen Vermarktungsmethoden greift und damit eindrucksvoll unter Beweis stellt, wie nah Genie und Wahnsinn doch beieinander liegen können. Doch ein kürzlich hochgeladener Instagram-Post der Süddeutschen Zeitung stichelt erneut gegen die Band.

Rammstein spielen nicht nur auf der Bühne gern mit dem Feuer (Archivbild)

Rammstein: SZ-Post provoziert gekonnt

Seit Jahren unterhält die Süddeutsche Zeitung in ihrem beiliegenden Magazin mit der kreativen Interviewreihe „Sagen Sie jetzt nichts“. Stars wie Thomas Gottschalk, Andreas Gabalier oder Angelo Kelly gaben sich bereits die Ehre und beantworteten Interviewfragen ganz ohne Worte - lediglich mithilfe von Mimik und Gestik. In der aktuellen Ausgabe steht der Münchner Star-Cellist Daniel Müller-Schott im Mittelpunkt - und provoziert gekonnt in Richtung Rammstein.

Auf die Frage, was der Musiker der Berliner Band schon immer sagen wollte, posiert dieser mit einem süffisanten Lächeln und dem erhobenen Zeigefinger an den Lippen. Doch was möchte der 43-Jährige den Lesern damit sagen?

Rammstein: Was bedeutet Daniel Müller-Schotts Geste?

Zunächst scheint recht klar, worauf der Cellist hinaus möchte: Seine Geste ist unmissverständlich, schließlich wissen bereits Kinder, dass der Finger an den Lippen symbolisch als Aufforderung zu schweigen gilt. Doch welchen Hintergrund hat diese eigentlich eindeutige Botschaft?

Da die Musiker hinter Rammstein bekanntermaßen sehr öffentlichkeitsscheu sind, bezieht sich das Handzeichen wohl nur sehr unwahrscheinlich auf eine Aussage, die Till Lindemann oder einer seiner Kollegen womöglich kürzlich in einem Interview geäußert hat. Die Berliner leben überhaupt sehr zurückgezogen, drängen sich nicht auf, sondern konzentrieren sich primär auf ihre Musik. Genau die liefert womöglich auch die Erklärung für Daniel Müller-Schotts Geste.

Als Interpret klassischer Musik ist es immerhin gut möglich, dass Rammstein dem Instrumentalisten ganz einfach zu laut sind. Die Band selber wird es wohl verschmerzen können, denn an begeisterten Fans und Liebhabern ihrer Musik mangelt es ihnen garantiert nicht.

Die Vorfreude war riesig: Der Online-Händler EMP kündigte für den 8. August große Neuigkeiten an. Dabei ging es um neue Fanartikel von Rammstein. Doch die Enttäuschung der Rammstein-Fans war hinterher riesengroß

Infos über den Autor

Jonas Erbas, Volontär bei extratipp.com, schreibt über Themen aus den Bereichen TV, Stars, Schlager und die Welt der Musik. Egal ob Metal, Rock, Pop oder Hip-Hop – Jonas kennt und liebt die Welt der Musik. Mehr Infos zur Redaktion und dem Team von extratipp.com gibt es hier.

Rubriklistenbild: © Christoph Soeder/Axel Heimken/dpa/Picture alliance

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